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25.07.2018

GIS und GDI: Digitalisierung der Realwelt

Das krz Forum präsentiert die Vorteile der Nutzung von Geodaten

Am 18. September präsentiert das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) seinen Mitgliedern, Kunden und Partnern IT-Lösungen für alle Bereiche der öffentlichen Verwaltung.
So stellt der Geschäftsbereich Geoinformationssysteme im Fachforum Bürgerservice vor, wie die Einbeziehung und Darstellung von Geodaten die Arbeit in den Rathäusern einfacher und effektiver macht.

Vor Jahren nur wenigen Spezialisten bekannt, sind Geoinformationen heute Teil unserer Infrastruktur geworden. Alltäglich werden standortbasierte Dienste zur Navigation mit mobilen Endgeräten genutzt. Google und weitere Anbieter stellen beispielsweise kostenlose Services bereit, die räumliche Standortsuchen/-abfragen oder Routenplanung ermöglichen.
Die Funktionalitäten und Möglichkeiten, die Geoinformationssysteme (GIS) bieten, sind damit aber noch längst nicht erschöpft. GIS bietet ein enormes Potential, Geodaten zu generieren, kartografisch auszugestalten und darzustellen, abzufragen, zu kombinieren, zu analysieren und vieles mehr. Entsprechend können mit Hilfe von GIS komplexe räumliche Sachverhalte transparent veranschaulicht und als wichtige Entscheidungsgrundlagen bereitgestellt werden.

Mit GIS erfolgt die Planung, der Bau und die Instandhaltung unsere Infrastruktur, die unsere Gesellschaft täglich so selbstverständlich nutzt. Dazu zählen Energieversorgung (Gas, Wasser, Strom), Abfallentsorgung, Telekommunikation und Bauwesen genauso wie die Bereiche Umweltwissenschaften, Raum-, Stadt-, Verkehrsplanung, Marketing, Tourismus und ein großes Spektrum weiterer Themenfelder. Mit GIS wird die reale Welt digitalisiert und modelliert.

Durch Aggregieren unterschiedlicher Themen lassen sich wertvolle neue Informationen gewinnen. Längst schon werden raumbezogene Daten interoperabel, d.h. auf Basis allgemeingültiger Standards zwischen verschiedenen Systemen prozessgesteuert miteinander ausgetauscht und vernetzt.

Primär auf die Anforderungen der öffentlichen Verwaltungen zugeschnitten, stellt das krz innerhalb seiner Geodateninfrastruktur (GDI) Komplettlösungen bereit. Hohe Priorität wird dem reibungslosen Funktionieren, der Ausfall- und Datensicherheit beigemessen, die das krz im Rahmen seiner BSI-zertifizierten Rechenzentrumsumgebung garantiert. Auf dieser Grundlage wird die Digitalisierung der Realwelt mit Aussicht auf ein hohes Entwicklungspotential auch weiterhin voranschreiten.

Weitere Informationen zum krz Forum 2018 und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich hier.