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15.06.2018

Digitalisierung im modernen Alltag

Die CeBIT 2018 ändert viel, aber nicht alles

Imagewechsel: Die fortschreitende Digitalisierung des Alltags betrifft nicht nur die Fachexperten der IT-Welt, deshalb soll das umgekrempelte Konzept der CeBIT 2018 auch ein jüngeres Publikum ansprechen. Während Microsoft sich in diesem Jahr nicht unter den Ausstellern befindet konnten die Veranstalter neue Kunden wie Facebook und Oracle für die Expo gewinnen. Mit Testmodellen von Drohnen und VR-Brillen sowie Strandbars und abendlichen Popkonzerten präsentiert sich die Veranstaltung im aktiven Eventdesign.

Im Mittelpunkt der Computer- und Digitalisierungsmesse stehen aber weiterhin die Begegnung von alten und neuen Partnern sowie die Digitalisierung in Deutschland. Beide Themen wurden beim Kommunalempfang NRW von Hartmut Beuß, dem Beauftragten der Landesregierung für die Informationstechnik NRW (CIO), stark in den Fokus gerückt. Mit der Weiterentwicklung der Verwaltung durch die E-Akte und des Bürgerservice-Portal sowie den Veränderungen durch die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist die Kommunikation zwischen Bund und Kommunen noch wichtiger geworden, als in den vergangenen Jahren. „Wir stehen bei der Digitalisierung noch nicht so gut dar wie wir sollten und das zwingt uns dazu jetzt Gas zu geben“, erklärt Hartmut Beuß, warnt aber vor überstürzten Insellösungen. Stattdessen betont er in seiner Eröffnungsrede: „Die Digitalisierung der Verwaltungen ist nur sinnvoll, wenn der Bund und die Kommunen zusammen arbeiten. Daher sollte die CeBIT für einen fruchtbaren Austausch genutzt werden.“

Entsprechend dieser Aufforderung konnte das krz-Team unter anderem Vertreter von Ceyoniq Technology, seine Partner im Bereich der E-Akten-Lösung, und Jens-Peter Seick vom Fraunhofer IOSB-INA, den das krz bei dem aktuellen Projekt Lemgo Digital unterstützt, an seinem Stand begrüßen. Denn trotz des erweiterten CeBIT-Publikums liegt der Fokus des Lemgoer IT-Dienstleisters weiterhin auf der Unterstützung seiner Kunden und Verbandskommunen bei der Digitalisierung. Zu diesem Zweck stellte Lars Hoppmann, der stellvertretende Geschäftsführer des krz, in einem Vortrag zur Kommune 4.0 die neue Digitalisierungsstrategie 2020 vor.

CeBIT-Besuch: Jens-Peter Seick (Frauenhofer IOSB), Las Hoppmann (stellv. Geschäftsführer des krz), Michaela Lehnert (Bürgerservice E-Government) und Reinhold Harnisch (Geschäftsführer des krz) am krz-Stand.

Die Digitalisierung lohnt sich nur gemeinsam: Hartmut Beuß (Landesregierung für die Informationstechnik NRW) eröffnet den Kommunalempfang NRW.