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16.12.2022

Kreative Kollaboration

Der erste krz-Hackathon endet erfolgreich und mit Plänen für die Zukunft

Vier Teams, drei Themen, zweieinhalb Tage und ein Preis: Am vergangenen Wochenende fand im krz ein Hackathon statt, an dem sich Mitarbeiter von krz, OWL-IT und GKD beteiligten – und Ideen von einer Mitarbeiter-App bis zur Software-Optimierung entwickelten.

Hackathons bieten eine wunderbare Gelegenheit für Softwareentwickler und Problemlöser, Einblicke in neue Technologien zu bekommen und ihre Talente unter Beweis zu stellen. Auszubildende und Mitarbeiter:innen des krz haben in der Vergangenheit bereits häufiger an Events dieser Art teilgenommen, bei denen sich Interessenten aus unterschiedlichen Bereichen zusammenfinden, um innovative Lösungen für aktuelle Probleme oder Themen zu finden. Die letzte Teilnahme an der Veranstaltung #WirvsVirus im Jahr 2020 motivierte Christian Beermann, den stellvertretenden krz-Bereichsleiter für Digitalisierung und Innovation, sowie Leiter der Softwareentwicklung im krz, schließlich dazu, in Lemgo ein ähnliches Projekt zu initiieren.

Geschäftsleiter Lars Hoppmann begegnete der Idee umgehend mit Begeisterung, auch wenn im Februar zu Beginn der Planung noch nicht genau absehbar war, wie sich die anhaltende Corona Pandemie auf das Projekt auswirken würde. Doch mit der Rückkehr der OWL-IT- und krz-Beschäftigten in die Büros in Lemgo stand dem ersten krz-Hackathon schließlich nichts mehr im Wege. Besonders in den vergangenen zwei Monaten lief das Organisationsteam aus Michaela Lehnert, der Bereichsleiterin für Digitalisierung und Innovation, Christian Beermann und Marvin Gröne (Marketing) zur Höchstform auf, um Räume, Ausstattung und Verpflegung für die Teilnehmer:innen zu organisieren.

So starteten die insgesamt 36 Mitarbeiter:innen aus krz, OWL-IT und GKD am 9. Dezember, nach der regulären Arbeitszeit voller Elan in die freiwillige Pilotveranstaltung. Es fanden sich schnell vier bunt gemischte Teams zusammen, die sich über das Wochenende mit drei verschiedenen Themen rund um die Entwicklung oder Optimierung von krz-relevanter Software beschäftigten.

„Das Ziel des Hackathons ist nicht die Entwicklung eines fertigen Produktes, sondern die Generierung einer Idee und eines dazu passenden Konzeptes, welches nach Möglichkeit in Form eines Prototypen teilimplementiert wird und anschließend mit mehr Zeit ausgearbeitet werden kann. Die Mitarbeitenden sollen hier die Chance bekommen miteinander eine freie Idee zu verfolgen und diese in der begrenzten Zeit so gut auszuarbeiten, wie sie können“, äußerte sich Christian Beermann zu der Veranstaltung. „Dabei hatten alle die Möglichkeit ihr Thema frei zu wählen, aber für die Zukunft wäre es natürlich gut, wenn jedes Team über einen Programmierer, einen Datenschützer und einen Administrator oder Fachverfahrensbetreuer verfügen würde, um die Experten gut zu verteilen. Auch eine ungerade Anzahl an Teammitgliedern ist wichtig, damit Abstimmungen zu einem klaren Ergebnis führen und nicht zu Kompromissen.“

Das Engagement in den zweieinhalb Tagen war groß, die Teilnehmer:innen kamen von 08:30 Uhr bis teilweise 02:00 Uhr des Folgemorgens zusammen, um in ihrer privaten Zeit an ihren Projekten zu arbeiten und möglichst viel umzusetzen. Es wurde in den Feedbackrunden schnell klar, dass alle Mitarbeiter:innen teilnahmen, weil sie gemeinsam und intrinsisch motiviert etwas gemeinsames und übertragbares für ihre Zweckverbände schaffen wollten. Auch der soziale Aspekt spielte für viele eine Rolle. Schließlich hatten sich einige der Teilnehmer:innen während der pandemiebedingten Zeit im Home Office höchstens auf Bildschirmen gesehen und nutzten den Hackathon auch als Gelegenheit, um ihre Kolleg:innen wiederzusehen. „Trotz einiger krankheitsbedingter Ausfälle freut mich die rege Beteiligung am Hackathon und besonders die Frauenquote von 18,5 Prozent“, äußerte sich Lars Hoppmann zu der Veranstaltung.

Die erarbeiteten Konzepte der Gruppen wurden am Sonntagnachmittag nach einer kurzen Abschlusspräsentation von dem Organisationsteam und dem Geschäftsleiter Lars Hoppmann bewertet, um die Sieger des Hackathons zu ermitteln. Das Ergebnis war knapp doch schließlich gewann das Team aus Irina Fuchs, Gerhard Pankratz, Jan Tümce, Lucas Ostmann und Martin Wieczorek, mit dem Konzept einer gemeinsamen Mitarbeiter-App für das krz, die OWL-IT und die GKD. Einen persönlichen Preis erhielten sie dafür zwar nicht, durften aber die extra angefertigte Auszeichnung für den 1. Platz beim krz Hackathon entgegennehmen.

Michaela Lehnert zeigte sich mit dem Ergebnis des ersten krz-Hackathons sehr zufrieden und äußerte sich bereits mit Plänen für die nächste Veranstaltung: „Das Feedback der Teilnehmenden war sehr positiv und nach ein paar Anpassungen können wir hoffentlich den krz-Hackathon nächstes Jahr schon im Sommer veranstalten und für externe Teilnehmer:innen öffnen.“