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05.09.2022

Pilotphase für das neue Verfahren »eAU«

"Elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung" beginnt für die LOGA-Kunden des krz

Mit dem „Dritten Gesetz zur Entlastung insbesondere der mittelständischen Wirtschaft von Bürokratie“ sowie dem 7. SGB IV-Änderungsgesetz wurde eine gesetzliche Grundlage für den elektronischen Abruf der Arbeitsunfähigkeitsdaten bei den Krankenkassen durch die Arbeitgeber geschaffen. Bereits seit dem 01.01.2022 sind die Krankenkassen verpflichtet, nach Eingang der Arbeitsunfähigkeitsdaten eine entsprechende Meldung zum Abruf für den Arbeitgeber zu erstellen.

Das Gesetz sieht zunächst eine Pilotierung für die Arbeitgeber vor, d.h. eine Teilnahme an dem Verfahren „elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung“ (eAU) ist in dieser Phase freiwillig. Auch die Software-Hersteller und das krz nutzen die Pilotierungsphase, um Erfahrungen zu sammeln. Aktuell ist eine Pilotphase bis zum 31.12.2022 vorgesehen. Ab 01.01.2023 sollen alle Ärzte, Krankenkassen und Arbeitgeber teilnehmen.

Die P & I, Herstellerfirma der im krz eingesetzten Personalwirtschaftssoftware LOGA, hatte mit dem Release 22.2 die ersten Voraussetzungen für die Teilnahme an diesem Verfahren ausgeliefert. Weitere Programm-Updates folgten. Seitdem hat das krz mit Hilfe von einigen wenigen Testkunden/innen – wir bedanken uns an dieser Stelle für Ihre Unterstützung – die bisherige Projektphase genutzt, um das neue Verfahren kennenzulernen und Erfahrungen zu sammeln.

Der erste Teil der Projektphase gestaltete sich teilweise schwierig, da an vielen Stellen die Voraussetzung für die Meldung durch die Krankenkasse noch nicht gegeben war – nämlich, dass die Krankschreibungen auf digitalem Weg von der Arztpraxis an die Krankenkasse übertragen werden. Arbeitgeber und krz haben keinen Einfluss darauf, ob bei angefragten Arbeitsunfähigkeiten bei der Krankenkasse tatsächlich schon AU-Daten vorliegen und diese dann auch zurückgemeldet werden.

Trotz dieser Schwierigkeiten haben die Kolleg:innen des krz die letzten Wochen genutzt, um den Kunden einen möglichst guten Start mit dem neuen Verfahren zu ermöglichen. Im engen Austausch mit dem Hersteller wurden einzelne Probleme analysiert und behoben. Damit kann nun Teil 2 der Projektphase starten: das Verfahren wurde für alle Kunden freigeschaltet.

Die Anwender:innen wurden in gewohnter Weise per Rundschreiben über den Start informiert. Diesem wurde eine ausführliche Dokumentation beigefügt, die Hintergrundinformationen bereitstellt und die Eingaben in LOGA Schritt für Schritt erklärt. Die Kollegen und Kolleginnen des krz möchten die noch verbleibende Pilotphase zusammen mit den Anwender:innen nutzen, um gemeinsam für den Echtstart am 01.01.2023 gut gerüstet zu sein.