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08.06.2022

Cyber-Sicherheit ist Chefinnen- und Chefsache

krz nimmt am 18. Deutscher IT-Sicherheitskongress des BSI teil

Um auf dem neuesten Stand in aktuellen Themen in der Informationssicherheit zu bleiben, hat das krz kürzlich an dem vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) veranstalteten 18. Deutscher IT-Sicherheitskongress teilgenommen. Wie wichtig dieses Thema ist, macht allein das Motto der diesjährigen Veranstaltung deutlich: „Cyber-Sicherheit ist Chefinnen- und Chefsache!“

Lena Gräwe und Maria-Laura Lauretta aus dem Team 16 Informationssicherheit haben sich online in mehreren Vorträgen über Gefahren und ihre Bekämpfung, neueste Entwicklungen und rechtliche Rahmenbedingungen informiert. Auf der ubivent-Plattform "meetyoo" konnten die Besucher:innen zwischen virtuellen Räumen wechseln, um in den Vortragssälen an den parallel stattfindenden Fachvorträgen teilzunehmen oder auch die Messestände der Aussteller in den zwei Messehallen zu besuchen. Zudem gab es einen Chatbereich, um mit anderen Teilnehmenden oder auch den Vortragenden in Kontakt zu treten und sich auszutauschen.

Die Themen waren vielfältig und reichten von Workshops zur Bekämpfung eines laufenden Cyberangriffes über Digitale Souveränität, mediale Identitäten, Vorbeugung und Wiederherstellung nach Ransomware bis zu Post-Quanten-Kryptografie.

Die beiden krz-Mitarbeiterinnen informierten sich unter anderem über die sich verändernde Landschaft der Ransomware, quantencomputersichere E-Mails, die neuesten Entwicklungen im Bereich Phishing, Digitale Siegel oder die Frage „Wie kann man Code sicher machen?“ Lena Gräwe zu ihren Eindrücken: „Ich fand alle Vorträge, an denen ich teilgenommen habe, sehr interessant und informativ. Mit am besten fand ich die Vorträge zum Thema DeepFakes, über das das krz inzwischen auch schon eine eigene Internetmeldung veröffentlicht hat.“

Der IT-Sicherheitskongress fand bis 2019 alle zwei Jahre als Präsenzveranstaltung in Bonn statt. Ziel der Veranstaltung ist es, einen Austausch über aktuelle Themen aus dem Bereich Informationssicherheit durch Fachvorträge, Podiumsdiskussionen, Besuch der angebotenen Messestände usw. anzuregen.
Durch die Pandemie-Situation wurde in 2021 die Veranstaltung auf ein virtuelles Format umgestellt. Dieses Jahr wurde durch BSI-Präsident Arne Schönbohm auf dem Kongress verkündet, dass er nun jährlich stattfinden wird. Im letzten Kongress in 2021 wurden über 8000 Teilnehmer erreicht und das BSI sieht den Bedarf, einmal im Jahr in dieser Form über Informationssicherheit zu sprechen. Auch die aktuelle Gefährdungslage begründet dies.