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14.02.2022

Erster newsystem-Kunde außerhalb des Verbandsgebietes

Stadt Drensteinfurt jetzt beim krz

Die Stadt Drensteinfurt aus dem Kreis Warendorf nutzt bereits die Anwendungen LOGA und avviso über das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) und ist nun der erste Kunde (inkl. Abwasserwerk) außerhalb des Verbandsgebietes des krz mit der Finanzsoftware Infoma newsystem. Zudem befindet sich auch die Software ITwoFM (ehem. IMSWARE) in Drensteinfurt in der Einführungsphase.

Nach dem Produktionsstart im Januar 2022 konnten alle relevanten Termine dem Projektplan entsprechend durchgeführt werden und mit der Abnahme der Migration und einer Echtstartunterstützung durch das krz in den Tagesregelbetrieb der Stadt überführt werden. Pandemiebedingt keine leichte Aufgabe, da alle Projekt- und Konzeptionsgespräche zwischen den Projektbeteiligten sowie sämtliche Schulungen zum Umgang mit der Software „online“ stattfinden mussten. „Dabei haben alle Beteiligten, insbesondere die Kunden, eine herausragende Leistung sowie viel Geduld und Flexibilität gezeigt“, betont Matthias Strote, der Projektleiter und Bereichsreferent des krz-Finanzservice.

Trotz der Pandemiesituation erfolgte die Datenmigration vom Altsystem KIS-Doppik auf newsystem somit in enger Zusammenarbeite zwischen Drensteinfurt, der Fa. Infoma und dem krz. Zur Qualitätssicherung wurden im Laufe des vergangenen Jahres zwei Testmigrationen durchgeführt, um die sichere Übernahme der Adressdaten, der offenen Posten, der Veranlagungsdaten aus dem Altsystem und der vorhandenen Dokumente zu gewährleisten. Die Umstellung erfolgte für die Kernaufgabengebiete Haushaltsplanung und Ausführung, Zahlungsverkehr, Adresshaltung, Veranlagung und die Anlagenbuchhaltung. „Insbesondere im Zahlungsverkehr stellen wir eine erhebliche Vereinfachung der Arbeitsabläufe fest“, äußerte sich Kämmerer Ingo Herbst zu den Neuerungen durch newsystem.

Parallel wurde vom krz-Team der metastorm-Rechnungsworkflow inklusive eRechnung und das nscale DMS eingeführt, wodurch die Stadt Drensteinfurt erfolgreich von einem papiergebundenen auf einen vollständig digitalen Rechnungsprozess umgestellt wurde. „Die Umstellung auf den metastorm-Rechnungsworkflow wird erfreulicherweise sehr gut von den Kollegen/innen angenommen. Dies bereitete mir im Vorfeld die größten Bauchschmerzen, da wir hier bislang komplett analog unterwegs waren“, wusste der Kämmerer weiter zu berichten.

Nach diesen erfolgreichen Umsetzungen stehen in Drensteinfurt nun noch Restarbeiten an, dies umfasst den ersten Quartalsabbucherlauf, Mahnläufe, die Anlagenmigration und im Folgejahr den ersten Jahresabschluss.

Haussteinfurt, eins von vier Wasserschlössern im Stadtgebiet Drensteinfurt. (Foto: Von_Begede_-_Eigenes_Werk,_CC_BY-SA_3.0,_https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0 , via Wikimedia Commons)