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19.01.2022

Omikron und die Kritische Infrastruktur

Lippische Landeszeitung berichtet über Maßnahmen

Im Zusammenhang mit der Virus-Variante Omikron rückt die Kritische Infrastruktur immer mehr in den Fokus. Was passiert, wenn bei Feuerwehr, Polizei oder in Kliniken viele Mitarbeiter krank sind oder in Quarantäne gehen müssen? Die Lippische Landeszeitung hat sich über die Situation und die vorbeugenden Maßnahmen im Kreis informiert, und dabei auch im Kommunalen Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) angefragt. Als IT-Dienstleister versorgt das krz den Kreis Lippe und zwei weitere Kreise sowie 37 Städte und Gemeinden mit Software, damit die Verwaltungen ihre Services für Bürgerschaft und Unternehmen erbringen können.

Im krz wurde zu Beginn der Pandemie ein Koordinationsteam eingerichtet, das regelmäßig über Regelungen und vorsorgende Maßnahmen berät, um die Ausbreitung von Corona im Betrieb zu verhindern. Im März 2020 wurden so viel Mitarbeiter wie möglich ins Homeoffice geschickt. Zurzeit arbeitet 90% der Belegschaft von zuhause aus. „Das ist über Fernzugriffe ohne weiteres zu regeln. Das hat uns die Pandemie gezeigt, und davon werden wir auch einiges behalten“, wird krz-Geschäftsleiter Lars Hoppmann im LZ-Bericht zitiert.

Über das Druck- und Versandzentrum der OWL-IT versenden die ans krz angeschlossenen Kommunen u.a. ihre fristgebundenen Bescheide. Um Infektionen und Ausfälle zu vermeiden, wurden hier, wo die Mitarbeitenden vor Ort an den Maschinen arbeiten, getrennte Schichten und genaue Desinfektionspläne eingerichtet. Darüberhinaus ist über eine Kooperation mit einem anderen Druckzentrum gewährleistet, dass Überlastungen oder Ausfälle abgesichert sind. Ein weiteres Beispiel für die solidarische Zusammenarbeit zwischen Institutionen, die die Pandemie nicht ausgelöst, aber intensiviert hat. Denn „Sicherheit ist schließlich kein Wettbewerb“, wie Lars Hoppmann betont.

Den Artikel der LZ finden sie hier.

Lars Hoppmann (Foto: krz)