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22.09.2021

Digitalisierung klar, greifbar und menschlich

Startschuss zur Umsetzung der Digitalstrategie in der Blaupausen-Kommune Spenge

Am 14.09.2021 und 16.09.2021 fand in Spenge der Startschuss für die Umsetzung der Digitalisierungsstrategie in Form von zwei Informationsveranstaltungen statt. Hier wurden zum einen die Verwaltungsmitarbeitenden und zum anderen die Ratsdamen und Ratsherren im Rahmen der Ratssitzung in Spenge informiert.

Noch vor den Sommerferien wurde die Digitalisierungsstrategie im Rahmen einer Präsentation an Bürgermeister Bernd Dumcke und seine allgemeine Vertreterin und Stadtkämmerin Britta Jenniches übergeben. Generell war es für sie, auch aufgrund des Mangels an Beispielen von anderen Kommunen dieser Größenordnung, schwer vorstellbar, wie eine Strategie überhaupt aufgebaut und später ganz praktisch in und mit der Verwaltung umgesetzt werden kann. Insbesondere da das Ziel darin liegt, dass alle Verwaltungsbereiche in Spenge innerhalb der nächsten sieben Jahre durchdigitalisiert werden.

Doch die Projektergebnisse und -empfehlungen, welche durch die höchst engagierten Projektmitglieder der Stadt Spenge und dem Kommunalen Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) erarbeitet wurden, überzeugte die Verwaltungsspitze komplett und im speziellen auch dadurch, dass der Mensch – die Bürgerschaft Spenges, aber vor allem auch die Verwaltungsmitarbeitenden – im Mittelpunkt stehen und diese sich bedarfsorientiert einbringen können und sollen.

Somit wurde am 14.09.2021 ganz offiziell der Startschuss zu der Umsetzung der Digitalisierungsstrategie gegeben, nachdem der krz-Koordinator für Kommunalberatung, Torsten Fisahn, diese den Mitarbeitenden in Spenge erläuterte. Insgesamt nahmen ca. 50 Mitarbeitende der Stadt Spenge an der auf drei Vortragsblöcke aufgeteilten und von Britta Jenniches und Sabrina Rojer bestens organisierten Veranstaltung teil und informierten sich – ein voller Erfolg!

Um die Informationsveranstaltung besonders verständlich zu gestalten und die Anwesenden inhaltlich abzuholen, band Präsentator Torsten Fisahn sie immer wieder mit praktischen Beispielen aus ihrem direkten Arbeitsumfeld ein. So wurde im Rahmen von Wissensmanagement am Beispiel des Briefwahlbüros die Frage erörtert, wie bei plötzlichen Personalausfällen die Dienstgeschäfte – hier konkret die Zustellung von Wahlunterlagen – in diesem sehr publikumsrelevanten Bereich weiterlaufen können, in dem Wissen für den Vertretungsfall „griffbereit“ ist. In Corona-Zeiten mit Quarantäne-Situationen ist dieses Szenario an den vielen publikumsrelevanten Stellen in den Rathäusern für viele Verwaltungsmitarbeitende, auch in den anderen Kommunen, sehr präsent geworden.

Rainer Czypulowski, Fachbereichsleiter I, lobte den Vortragenden: „Digitalisierung ist mir persönlich noch nie so deutlich und konkret vermittelt worden. Unseren vorausliegenden „Spenger Weg“ kann ich super nachvollziehen und erachte ihn nach dieser Präsentation mit uns Menschen im Mittelpunkt als praxistauglich und umsetzbar.“

„Großen Dank an den Vortragenden Torsten Fisahn, der mich als technikunbedarften Menschen toll abgeholt hat. Ich persönlich freue mich, wenn ich mich mit meiner verwaltungsseitigen Expertise einbringen kann und dass in Verbindung mit der Digitalisierung konkrete, mir bekannte und ansprechbare Gesichter stehen“, ergänzte Ulrike Ebeler.

Am 16.09.2021 wurde dann der Rat der Stadt Spenge im Rahmen der Ratssitzung und in Form eines Impulsvortrages informiert.

Im weiteren Jahresverlauf gilt es jetzt, strukturiert und methodisch die ersten Fachteams auf Digitalisierungspotentiale zu untersuchen – immer unter Einbeziehung der Expertise von der jeweiligen Sachbearbeitung. So wird auch sichergestellt, dass eine größtmögliche Akzeptanz durch Einbindung aller Mitarbeitenden erzeugt wird, um anschließend entsprechende Empfehlungen dann auch konkret umzusetzen.

DigiChange@Kom: (von links nach rechts) Bürgermeister Bernd Dumcke und Stadtkämmerin Britta Jenniches werden von Torsten Fisahn über die Umsetzungspläne der Digitalisierungsstrategie in Spenge aufgeklärt.