Seiteninhalt
08.09.2021

Sicher, schnell und einfach 2-G

Digitaler Impfnachweis mit Beteiligung der govdigital für gelockerte Corona-Maßnahmen

In diesem Spätsommer kehrt ein Stück Normalität zurück. Veranstaltungen, Restaurantbesuche und vieles mehr können nun unter der „3-G-Regel“ stattfinden. Wer einen negativen Coronatest vorlegt, oder nachweisen kann, dass er genesen oder geimpft ist, kann zugelassen werden. Die neue Verordnung ist damit geprägt von dem Grundsatz, dass Geimpften und Genesenen grundsätzlich alle Einrichtungen und Angebote wieder offenstehen.

Einen wichtigen Beitrag zur Durchführbarkeit dieser Maßnahme ist der digitale Impfnachweis, der einen schnellen und einfachen Beleg des Impf- oder Genesenenstatus – entweder über die CovPass-App oder die Corona-Warn-App – ermöglicht. Verantwortlich dafür ist auch die Genossenschaft govdigital, der das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) als Gründungsmitglied angehört. Die Anwendung wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit von den Unternehmen UBIRCH, IBM Deutschland, Bechtle und govdigital entwickelt. Das Robert Koch-Institut ist als Herausgeber verantwortlich für die Ausgestaltung der Anwendung sowie für die sorgfältige Prüfung der Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit.

Der digitale Impfnachweis wird in der Arztpraxis, in einem Impfzentrum oder in einer Apotheke generiert. Nach Eingabe oder Übernahme der Daten wird ein 2D-Barcode (QR-Code) erstellt, den die Nutzer auf einem Papierausdruck mitbekommen und später mit der CovPass-App oder der Corona-Warn-App einscannen und nutzen können. Die App speichert die Impfbescheinigung nur lokal auf dem Smartphone.

Bis zum 1.9. waren in Deutschland laut Corona-App 60,9% der Bevölkerung zweimal geimpft, d.h. mehr als 50 Millionen. Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums wurden bis Anfang August bundesweit rund 82,9 Millionen Exemplare der computerlesbaren QR-Codes erzeugt.