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29.07.2021

Online-Termine zum Stand der OZG-Umsetzung

krz informiert Verwaltungsspitzen über Digitalisierung

Die Digitalisierung der Verwaltung ist nicht erst seit der Corona-Pandemie ein wichtiges Thema. Das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) unterstützt die Verbandskommunen bereits seit vielen Jahren bei der Umsetzung zahlreicher Digitalisierungsvorhaben. Seit 2017 arbeiten die Verbandskommunen auch in verschiedenen Arbeitsgruppen um das Ziel einer Verwaltung 4.0. gemeinsam zu erreichen.

Da durch die Kommunalwahlen in NRW zahlreiche neue Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Landrätinnen und Landräten an die Spitze der Verwaltung gewählt worden sind, hat das krz nun die Gelegenheit genutzt, diesen die Anforderungen des Onlinezugangsgesetzes (OZG) näher zu bringen. Denn das OZG fordert auch von den Kommunen die Bereitstellung aller Services im Internet bis Ende 2022.

Im Juni wurden zu diesem Zweck zwei eineinhalbstündige Informationstermine per Videokonferenz durchgeführt, die sich primär mit folgenden Fragen beschäftigten:

  • Welches sind die Anforderungen an Kommunen?
  • Wie ist das Vorgehen und der Umsetzungsstand im Verbandsgebiet, in der jeweiligen Kommune?
  • Welche Aufgaben und Vorarbeiten übernimmt das krz?
  • Was müssen die Kommunen vor Ort tun bzw. können sie schon vorbereiten?

Außerdem wurden im digitalen Diskurs Begriffe wie Portale, Portalverbund, Servicekonten und Formularserver thematisiert und das zentrale krz-Hilfsmittel zur Analyse des Umsetzungsstands, der OZG-Kompass vorgestellt.

„Bei dem Termin wurde auch das Zusammenspiel der Akteure auf Bundes- und Landesebene beleuchtet, denn die Umsetzung lastet auf vielen Schultern und Doppelarbeit gilt es schon aus Gründen der erforderlichen personellen und finanziellen Ressourcen zu vermeiden. Das krz arbeitet daher auch eng mit den entsprechenden Beteiligten zusammen“, äußerte sich Michaela Lehnert, die Leiterin des krz-Bereiches Digitalisierung und Innovation zu den Veranstaltungen.

Die bisherigen Teilnehmenden gaben ebenfalls positive Rückmeldungen zu dem wichtigen Austausch, der erfolgreich Licht ins „OZG-Dunkel“ brachte und wünschten sich bereits ausdrücklich ein „Update“ zum Sachstand aus der Runde im 4. Quartal. Um dies zu ermöglichen und weiteren Hauptverwaltungsbeamten die Teilnahme zu ermöglichen sind bereits weitere Termine in Planung.

Michaela Lehnert betonte: „Die erfolgreiche Umsetzung des OZG im krz-Verbandsgebiet kann nur im Einklang und durch das gemeinsame Zusammenwirken aller Akteure gelingen und wir freuen uns darauf unsere Verbandskommunen nach den ersten Erfolgen auch bei den zukünftigen Umsetzungsschritten zu begleiten.“