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28.06.2021

Nach dem Stresstest: Digitaler Aufbruch jetzt!

Vitako Infobrief erschienen

Am 21.06. ist der neue VITAKO-Infobrief 01-2021 mit dem Titel „Nach dem Stresstest: Digitaler Aufbruch jetzt!“ erschienen. Auf sechs Seiten fasst das Format die wesentlichen Standpunkte des Bundesverbands kurz und bündig für politische Entscheider zusammen. Die Themen lauten:

Kommunale IT-Dienstleister: Wir digitalisieren Verwaltung
Deutschlands Verwaltung hat die Corona-Pandemie als Stresstest bestanden. Die kommunalen IT-Dienstleister spielten dabei eine wesentliche Rolle: Sie haben die Arbeitsfähigkeit der Behörden auch in Lock-Down-Zeiten umfassend unterstützt, digitales Lernen ermöglicht und in dieser sensiblen Phase Cyber-Sicherheit gewährleistet – mit dem Ende der Pandemie wenden wir uns mehr denn je wesentlichen Zukunftsthemen zu.

OZG: Hürden abbauen – erste Positivbeispiele geben Rückenwind
Deutschlands Verwaltung wird digital! Von der Beantragung der Hundesteuer bis zur Gewerbeummeldung müssen die Kommunen bis Ende 2022 insgesamt 575 Kernleistungen online anbieten, so Ziel des Online-Zugangsgesetzes (OZG). Allerdings stockt die Umsetzung – es wird Zeit, endlich durchzustarten

Bundes-Cloud: Digitale Souveränität durch Technologieoffenheit wahren
Die Bundesverwaltung soll in wenigen Jahren über eine Bundes-Cloud besser vernetzt sein. Dafür verhandelt der Bund unter anderem mit Microsoft über eine MS-Azure-Lösung. Damit aber das Cloud-Versprechen von mehr Effizienz, Flexibilität und Datensicherheit tatsächlich eingelöst werden kann, muss der Bund auf Technologieoffenheit setzen – außereuropäische Hyperscaler eignen sich nur bedingt als IT-Partner.

IT-Sicherheit: Kommunen besonders gefordert, CERT-Kooperationen wichtig
Cyberangriffe nehmen massiv zu: EU-Arzneimittelbehörde EMA, die MDax-Konzerne Symrise und Software AG, selbst der Vatikan sind in den vergangenen Monaten Opfer von Cyberattacken geworden – auch auf die Kommunen wächst der Druck.

Fazit zur Legislatur: Wichtiges angeschoben – mehr Schwung aber unerlässlich
Die aktuelle Bundesregierung hatte sich laut Koalitionsvertrag Digitalisierung auf die Fahnen geschrieben. Das Thema hat durch die Corona-Pandemie zusätzlich an Bedeutung und Dynamik gewonnen. Wie sieht zum Ende der Legislatur ein Fazit aus?

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VITAKO ist die Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister e.V. Mehr als 50 Rechenzentren, Software- und Serviceunternehmen – darunter auch als Gründungsmitglied das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) – mit mehr als 15.000 Beschäftigten bündeln in Vitako ihr Know-how. Vitako bietet Erfahrungsaustausch und Networking und erarbeitet Empfehlungen und Stellungnahmen für Mitglieder, die Fachöffentlichkeit und politische Entscheidungsträger. Der Verein berät und unterstützt die Kommunalen Spitzenverbände bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben in allen Fragen der Informations- und Kommunikationstechnik. Insgesamt betreuen die Vitako-Mitgliedsunternehmen rund 750.000 IT-Arbeitsplätze in mehr als 10.000 Kommunen und generieren einen jährlichen Umsatz von ca. drei Milliarden Euro.