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07.06.2021

Die vertraglichen Rahmenbedingungen wurden geschaffen

Mit der IRIS-Gateway-Lösung die Pandemie weiter eindämmen

Sinkende Infektionszahlen führten in den vergangenen Tagen bereits zu ersten Lockerungen in den Bereichen des öffentlichen Lebens. Auch in Lemgo dem Standort des Kommunalen Rechenzentrums Minden-Ravensberg/Lippe (krz) tummelten sich an den vergangenen Wochenenden zahlreiche Menschen in den wiedereröffneten Geschäften und Restaurants.

Doch trotz zurückgehender Krankheitsfälle und mehr Impfungen ist die Pandemie noch nicht überwunden. Daher ist es wichtig die Verbreitung des Covid-19 Virus weiterhin einzudämmen und nachvollziehen zu können, um einen erneuten Infektionsanstieg zu verhindern. Dafür werden weiterhin Kontaktnachverfolgungssoftwares wie die datenschutzkonforme „darfichrein-App“, der AKDB verwendet, an der bereits acht Kommunen im krz-Verbandsgebiet interessiert sind, genutzt. Allerdings sind auch andere Anwendungen wie die „luca-App“ weit verbreitet, was zu unterschiedlichen Datenpools führte.

Anfang Juni wurden allerdings die vertraglichen Rahmenbedingungen zur Nutzung der von Ministerpräsident Laschet angekündigten IRIS-Gateway-Lösung für die Pandemieeindämmung geschaffen.

IRIS ist eine Softwareschnittstelle für die Gesundheitsämter, um digital erfasste Kontakt- und Gästelisten anzufragen und in den jeweiligen Fachanwendungen weiter zu verarbeiten. Begegnungsstätten wie Gastronomie, Handel, Sport- und Veranstaltungsstätten können dadurch frei wählen, welche digitale Kontaktnachverfolgungslösung zum Einsatz kommt. Damit sollen die aktuelle Anwendervielfalt und gleichzeitig ein dezentraler sicherer Ansatz unterstützt werden.

Zu diesem Zweck müssen sich die genutzten Nachverfolgungslösungen am IRIS-Gateway registrieren und erhalten dort als Sicherheitsfeature die IRIS „End Point Server“ (EPS) Komponente, die anzubinden ist. Darüber kann eine sichere Verbindung zum IRIS-EPS im Gesundheitsamt hergestellt werden. Derzeitig arbeiten schon mehrere Nachverfolgungslösungen an einer Anbindung zu IRIS im Verbund „wirfuerdigitalisierung“.

Um die Anknüpfung der Kommunen und der dort zum Einsatz kommenden Nachverfolgungslösungen besonders schnell und effektiv durchzuführen, will der KDN zukünftig mit ausgewählten IT-Mitarbeitenden aus den einzelnen Kommunen oder den IT-Dienstleistern, wie dem krz, zusammenarbeiten und sie als Supportansprechpartner registrieren.

So können die Kommunen sicher und effektiv mit den gelockerten Kontaktbeschränkungen umgehen und weiterhin die Sicherheit der Bürger gewährleisten.

Quelle: KDN