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10.05.2021

Jahrbuch Deutschland Digital 2021

krz stellte auf "e-NRW" Digitalisierungsstrategien vor

Auch in der Corona-Pandemie fanden viele Kongresse zur Digitalisierung statt – online und manchmal mit größerer Beteiligung, als es für Präsenztermine möglich gewesen wäre. Daher konnte auch diesmal der Behörden Spiegel in seinem Jahrbuch „Deutschland Digital 2021“ über acht Digitalisierungskongresse des Jahres 2020 berichten: Nach dem “Zukunftskongress Bayern“ in München”, „Digitaler Staat“ in Berlin, und “Baden-Württemberg 4.0” in Stuttgart fanden “e-nrw”, “Digitale Verwaltung Rheinland-Pfalz”, “Digitale Sicherheit Rheinland-Pfalz”, “Public-IT-Security – PITS” und “NORDL@ NDER DIGITAL” als Webkonferenzen statt. Das Jahrbuch fasst die Ergebnisse und Impulse dieser Veranstaltungen noch einmal zusammen.

Das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) brachte sich in den Kongress „e-NRW“ mit der Darstellung seines Digitalisierungskonzeptes „von unten“ ein. Bereichsleiterin Michaela Lehnert präsentierte das Engagement des Lemgoer IT-Dienstleisters, um vor allem die kleinen und mittleren Kommunen konzeptionell und beratend zu unterstützen.
Im Rahmen des Angebots “DigiCheck@ Kom” nehmen die Mitarbeiter des krz in den einzelnen Fachbereichen der Verwaltungen die örtlichen Gegebenheiten und Voraussetzungen auf und erarbeiten basierend auf ihrer Analyse konkrete Handlungsempfehlungen und eine Digitalstrategie, in der auch die zeitliche, qualifizierende, technische und finanzielle Konditionierung miteinbezogen ist. So werden an aktuellen Problemstellungen konkrete digitale Lösungen mit hoher Effektivität und Akzeptanz entwickelt.

Auch die Weiterentwicklung der krz-Schulwechselsoftware „Schüler Online“ wurde auf „e-NRW“ vorgestellt. Das Verfahren setzt bereits mehr als die Hälfte der Einzelleistungen des OZG-Umsetzungsprojektes “Schulaufnahme und –Wechsel” erfolgreich um und soll zur NRW-weiten Musteranwendung reifen.

Das Buch dokumentiert darüber hinaus die Plattform “Digitaler Staat Online”, die der Behörden Spiegel im Frühjahr 2020 entwickelte und die von Mitte Juni 2020 bis Redaktionsschluss Ende Januar 2021 über 125.000 Besucher verzeichnen konnte.
Ergänzt werden diese Berichte durch Beiträge von prominenter Seite: Unter anderem liefern Staatsministerin Dorothee Bär, Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung, Judith Gerlach, Bayerische Staatsministerin für Digitales und NRW-Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart Impulse zum “Digitale Jahrzehnt”, das vor uns liegt.
Die Dokumentation soll darüber hinaus zukunftsorientierte Kongressthemen und -schwerpunkte aufzeigen – insbesondere auch nach den Erfahrungen der CoVid19-Pandemie. „Die weltweite Krise hat gezeigt und zeigt es für die kommenden Jahre deutlicher denn je: Die Digitale Transformation der Verwaltung (4.0) in umfassenderer Qualität ist eines der zentralen Themen der Digitalisierung in Bund, Ländern und Kommunen, auch für die Sicherheit, das gesellschaftliche sowie wirtschaftliche Zusammenleben und damit auch für den Standort Deutschland!“ heißt es im Editorial der diesjährigen Ausgabe.

Zum Download »Jahrbuch Deutschland Digital 2021«