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17.02.2021

Digitalisierung geht nicht ohne Informationssicherheit

krz-Mitarbeiter erleben den 17. IT-Sicherheitskongress in virtueller Form

Messen und größere Zusammenkünfte gestalten sich in der Pandemie etwas schwierig. Daher veranstaltete das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) den 17. IT-Sicherheitskongress am 02. und 03. Februar erstmals in virtueller Form über die ubivent-Plattform "meetyoo". Aussteller und Besucher aus den Bereichen Wissenschaft, Behörden, Verwaltungen und Unternehmen konnten diese ganz einfach über den Browser aufrufen und den Kongress von Zuhause aus oder im Büro erleben.

Innerhalb der Plattform konnten die Besucher zwischen verschiedenen virtuellen Räumen wechseln, um in den Vortragssälen an den parallel stattfindenden Fachvorträgen teilzunehmen oder die Messestände der Aussteller in den zwei Messehallen zu besuchen. Der vorhandene Chatbereich ermöglichte es einfach mit anderen Teilnehmern oder den Vortragenden in Kontakt zu treten und sich miteinander auszutauschen.

Lena Gräwe und Maria-Laura Lauretta aus dem krz-Team  Informationssicherheit nutzten das digitale Format und nahmen erstmals am IT-Sicherheitskongress teil. Während sich die Vortragsthemen des ersten Tages um Themen wie die Erkennung und Vorbeugung von Cyberangriffen und sichere Identitäten sowie die Verleihung des CAST/GI-Promotionspreis 2020 drehten, standen am zweiten Tag die Cyber-Sicherheit für die Wirtschaft, sichere mobile Kommunikation und die sichere Digitalisierung im Vordergrund.

Auch wenn einige der durchschnittlich 15 bis 20 Minuten langen Vorträge, wie „Das Spiel mit der Angst - Erfolgsfaktoren neuartiger Social-Engineering-Angriffe im Kontext der COVID19- Pandemie“ von Dr. Niklas Hellemann von der SoSafe GmbH, die aktuelle Situation stark berücksichtigten, nahmen Lena Gräwe und Maria-Laura Lauretta auch an allgemeineren Sicherheitsvorträgen teil, wie dem Beitrag „Identitätsdiebe in die Schranken weisen - Account Security erhöhen“ von Pascua Theus von der Universität Bonn.

 „Die Veranstaltung wurde in digitaler Form wirklich gut umgesetzt. Durch die virtuellen Messehallen und Säle wurde ein Kongressbesuch gut nachempfunden und man konnte sicher aus der Ferne teilnehmen.“, äußerte sich Lena Gräwe zu diesem ungewöhnlichen Kongressbesuch.

Die Veranstaltung des BSI hat gezeigt, dass ein Informationsaustausch auch während einer Pandemie möglich sein kann und letztlich hatte das virtuelle Format sogar einen positiven Effekt auf die Veranstaltung. So konnte die Veranstaltung am Ende des ersten Tages bereits 7.000 statt der üblichen 700 Besucher verzeichnen und BSI-Präsident Arne Schönbohm verkündete: „Der Digitalisierungsschub, den wir coronabedingt in den letzten Monaten erlebt haben, ist gut! Er bringt unser Land voran, denn viele der spontan aufgesetzten Digitalisierungsprojekte werden auch jenseits der Pandemie erhalten bleiben. Damit Deutschland auch nachhaltig von der Digitalisierung profitieren kann, muss Informationssicherheit gewährleistet werden. Denn beides gehört zusammen, Informationssicherheit ist die Voraussetzung einer erfolgreichen Digitalisierung.“

Quelle: BSI