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15.02.2021

30 Jahre IT-Sicherheit

Das BSI feiert sein Jubiläum

In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die Informationstechnik mit rasendem Wachstum im Arbeits- und Privatleben der Bürger etabliert. Kaum jemand ist noch ohne Smartphone zu sehen und immer mehr private wie berufliche Kommunikationen erfolgen über das Internet. Doch die Informationstechnik bietet nicht nur positive Veränderungen, sondern bringt bei unachtsamer Nutzung auch neue Gefahren mit sich.

Seit seiner Gründung im Jahr 1991 befasst sich das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) mit allen Fragen rund um die IT-Sicherheit in der Informationsgesellschaft. Das Ziel des BSI ist es dabei, den sicheren Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnik in der Gesellschaft zu ermöglichen und voranzutreiben.

Mit Unterstützung des BSI soll die IT-Sicherheit in Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft als wichtiges Thema wahrgenommen und eigenverantwortlich umgesetzt werden. So erarbeitet das BSI beispielsweise praxisorientierte Mindeststandards und zielgruppengerechte Handlungsempfehlungen zur IT- und Internet-Sicherheit, um Anwender bei der Vermeidung von Risiken zu unterstützen. Außerdem ist es für den Schutz der IT-Systeme des Bundes verantwortlich und kümmert sich um die Abwehr von Viren, Trojanern und anderen technischen Bedrohungen, welche die Computer und Netze der Bundesverwaltung gefährden könnten.

Anfang dieses Jahres feierte das BSI nun sein 30-jähriges Jubiläum und blickt dabei vor allem auf die jüngsten Geschehnisse zurück.

Nach der Einschätzung von Arne Schönbohm, dem Präsidenten des BSI, hatte die Corona-Pandemie jedoch auch ein paar positive Folgen, so haben die Kontaktbeschränkungen und vermehrtes Home-Office die Notwendigkeit der Digitalisierung doch schlagartig stärker in den Mittelpunkt des Alltags gerückt. „Virtuelle Meetings, ,Home Schooling‘ oder Cloud-Plattformen sind nun fast jedem ein Begriff. Doch diese Entwicklung bringt auch Herausforderungen mit sich“, so Schönbohm.

Die Krisenzeit hat gezeigt, dass die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltungen, Schulen und Unternehmen nicht nur notwendig, sondern auch schneller durchführbar ist, als zunächst vermutet und bei all diesen Umstellungen unterstützt das BSI mit der Berücksichtigung der notwendigen IT-Sicherheit und des Datenschutzes.

Das krz wurde bereits 2007 als erstes Kommunales Rechenzentrum in Deutschland nach ISO 27001 auf der Basis von IT-Grundschutz durch das BSI zertifiziert und erfüllt seitdem die höchsten Standards in der IT-Sicherheit und im Datenschutz. Dieser Standard gilt für den vollständigen Betrieb des Rechenzentrums als Informationsverbund sowie für alle selbst genutzten oder für Kunden zur Verfügung gestellten Anwendungen und IT-Systeme. Die Zertifizierung schafft für Kunden und Geschäftspartner gleichermaßen Transparenz, Vertrauen und Sicherheit und wird durch regelmäßige erfolgreiche Audits aufrechterhalten.

Quelle: https://www.datensicherheit.de/30-jahre-bsi-feier-2021-jubilaeum