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01.02.2021

»Digitalisierung startet in den Köpfen«

Stadt Lügde und krz entwickeln gemeinsam Strategie zur Verwaltungsmodernisierung 

Lügde setzt seinen Weg zu einer noch moderneren Kommune fort und wird zusammen mit dem Kommunalen Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) eine individuelle Digitalisierungsstrategie erarbeiten.

Zum Auftakt präsentierten die beiden krz-Kommunalberater Frank Bräuer und Torsten Fisahn das Konzept des Lemgoer IT-Dienstleisters für die Erarbeitung einer kommunalen Digitalisierungsstrategie. Sie erläuterten der Lügder Verwaltungsspitze in Person von Bürgermeister Torben Blome, Hans-Jürgen Wigge (Allgemeiner Vertreter und Kämmerer), Gregor Günnewich (2. Allgemeiner Vertreter und FBL Stadtentwicklung, Bauen und Planen) und Sandra Lödige (FGL Zentraler Service) darüber hinaus, mit welchen konkreten Schritten die Stadt die Digitalisierung einleiten sollte.

Bei dem für Digitalisierung relevanten Zusammenspiel von Technik, Organisation und „ganz viel Mensch“, so der krz-Koordinator für Kommunalberatung Torsten Fisahn, „gilt es zuerst, ein solides Fundament zu gießen“ bei dem sowohl der konkrete Bedarf (also ‚wo und was‘) als auch der organisatorisch-menschliche Rahmen, (also ‚wie und mit wem‘) transparent und wertschätzend unter Einbindung der Mitarbeitenden erarbeitet wird. Konkrete Praxis-Beispiele aus vorhergehenden Projekten ergänzten die Präsentation und bekräftigten die Teilnehmenden in ihrer Überzeugung, trotz der komplexen Thematik diesen Weg zu einer digitalen Kommune zu beschreiten.

Bürgermeister Torben Blome betont: „Es gab die industrielle Revolution, jetzt befinden wir uns – pandemiebedingt mit Katalysatoreffekt - mitten in der digitalen. Die mit sich verbundenen Veränderungen gilt es auch in den Köpfen als Chance aufzuzeigen, vor allem für unsere Bürgerinnen und Bürger im ländlichen Raum und für die Mitarbeitenden in der Lügder Stadtverwaltung.“ Im Hinblick auf die Verwaltungsarbeit fügt er an: „Digitalisierung wird sicherlich am Anfang einen gewissen Aufwand bedeuten – perspektivisch betrachtet ist sie allerdings alternativlos und wird sich auszahlen. Den bedarfsorientierten und auf den Mensch fokussierten Weg wollen wir aber gerne gehen. Und wahrscheinlich werden wir uns in zehn Jahren augenzwinkernd erinnern, wie wir mit einem Pilotenkoffer voller Papierakten Termine wahrgenommen haben.“

(Foto: AxelHH, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=8293792)