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22.01.2021

Neumitglied in der govdigital eG

DVZ Mecklenburg-Vorpommern aus Schwerin beigetreten

(Quelle: govdigital)  Die Generalversammlung der govdigital eG hat im Dezember im Umlaufverfahren einstimmig beschlossen, die DVZ Datenverarbeitungszentrum MecklenburgVorpommern GmbH als nunmehr 15. Mitglied in die Genossenschaft aufzunehmen.

„Es ist wirklich beindruckend, dass unsere Idee, neue Technologien für die öffentliche Hand ebenenübergreifend und gemeinsam voranzubringen, weiterhin auf so viel Zuspruch trifft“, erklärte govdigital-Geschäftsführer Matthias Kammer. „Wir freuen uns sehr, nun Verstärkung aus dem Nordosten Deutschlands zu bekommen und das Datenverarbeitungszentrum Mecklenburg-Vorpommern GmbH (DVZ M-V) mit Sitz in Schwerin in unseren Reihen begrüßen zu dürfen. Der neue Konsortialpartner stärkt unseren Verbund noch einmal deutlich mit seiner Expertise und seinem breiten Netzwerk.“

Das DVZ M-V ist der zweite reine IT-Landesdienstleister in den Reihen der govdigital. Der Beitritt unterstreiche den Anspruch der Genossenschaft, alle staatlichen Ebenen zu repräsentieren, so Kammer. „Darüber hinaus decken unsere Mitglieder bundesweit einen immer größeren Raum ab – eine gute Verteilung dezentraler Rechenzentren ist der Schlüssel, um Anwendungen neuer Technologien möglichst hochleistungsfähig und gleichsam sicher anbieten zu können.“

„Wir freuen uns auf herausfordernde Projekte und auf die Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der Genossenschaft govdigital eG“, sagte der Geschäftsführer der DVZ M-V, Hubert Ludwig. Der stetig wachsende Zusammenschluss aus öffentlichen IT-Dienstleistern zeige, wie wichtig gemeinsames Handeln sei, um die Digitalisierung des öffentlichen Sektors voranzutreiben, so Ludwig.

„Seit vielen Jahren unterstützt die DVZ M-V GmbH die öffentliche Verwaltung bei ihren komplexen Aufgaben und verhilft Behörden des Bundes, der Länder und der Kommunen zu einer leistungsfähigen vernetzten IT sowie zu flexiblen, effizienten Prozessen. Diese müssen tagtäglich den wachsenden Anforderungen des Marktes genügen und schnell, effektiv und kostensparend auf Veränderungen reagieren – hochverfügbar, skalierbar, sicher.“ Durch den Austausch von Knowhow und das Vorantreiben übergreifender Lösungen werde es gelingen, die Potenziale der Digitalisierung für die erfolgreiche Transformation der öffentlichen Verwaltung einzusetzen, unterstrich Ludwig.

govdigital umfasst nun 15 öffentliche Mitglieder aller drei staatlicher Ebenen: zwölf kommunale- und Landes-IT-Dienstleister, zwei ausschließliche IT-Landesdienstleister sowie die Bundesdruckerei als reines Bundesunternehmen. Wiederum haben weitere öffentliche Rechenzentren Interesse an einer Mitgliedschaft signalisiert.


Über govdigital eG
govdigital eG ist ein Zusammenschluss aus mittlerweile 15 öffentlichen IT-Dienstleistern, die moderne Technologien für die öffentliche Verwaltung vorantreiben. Ein wesentlicher Aspekt ist dabei die Entwicklung der Blockchain-Technologie, die für Dezentralität und Partizipation steht und es erlaubt, Beteiligung und Souveränität im öffentlichen Sektor gemeinsam auszubauen. Der Ansatz der govdigital ist aber grundsätzlich technologieoffen und zieht insbesondere auch Künstliche Intelligenz mit ein. Gründungsmitglieder sind das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz), die AKDB aus Bayern, die Bundesdruckerei in Berlin, Dataport in Norddeutschland, ekom21 aus Hessen, Governikus aus Bremen, KDO aus Oldenburg, die Stadt Köln, regio iT aus Aachen sowie die Südwestfalen-IT. Dieses Jahr traten zudem bereits LVR Infokom, das Systemhaus des Landschaftsverbands Rheinland (Juni), der kommunale IT-Dienstleister aus BadenWürttemberg, Komm.ONE AöR (September), die kommunale ITEBO-Unternehmensgruppe aus Niedersachsen sowie der baden-württembergische IT-Landesdienstleister BIT BW (beide November) der govdigital bei.