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11.12.2020

Zehn Jahre nPA

Das krz war von Anfang an beteiligt

Als sicherer elektronischer Ausweis für die digitale Welt wurde vor zehn Jahren der nPA (neuer Personalausweis) eingeführt: der elektronische Personalausweis mit Chip. Über 62 Millionen Deutsche besitzen ihn inzwischen.

Unter den ersten, die den Ausweis erhielten, waren auch viele Mitarbeiter des Kommunalen Rechenzentrums Minden-Ravensberg/Lippe (krz) und der damalige Geschäftsführer. Das krz förderte die Wahl der neuen Technologie und übernahm die Kosten der biometrischen Fotos für die Mitarbeitenden, die den Ausweis in der ersten Woche nach dem Start beantragten.

Denn noch vor dem eigentlichen Produktivstart hatte das krz die Entwicklung des nPA unterstützt, indem es sich am offenen Anwendungstests des neuen Personalausweises beteiligte. Es prüfte dabei die Bereiche Registrierung bzw. Authentifizierung an Portalen für E-Government-Anwendungen sowie das Einlesen der nPA-Daten in Webformulare für Fachanwendungen. Dazu erhielt das krz 2011 als erstes kommunales Rechenzentrum in NRW ein „Sammelberechtigungszertifikat“ zum Auslesen der Daten des Personalausweises. Der erste Einsatz des Ausweises in einer Anwendung des krz erfolgte dann produktiv im Elternbeitragsportal des Pilotkunden Kreis Lippe.

Als nächster Schritt sollen Bürgerinnen und Bürger im nächsten Jahr ihren Online-Ausweis direkt auf dem eigenen Smartphone speichern können. Bis 2017 war für das Online-Ausweisen ein Kartenleser nötig. Über eine entsprechende App, zum Beispiel die AusweisApp2, ist dies inzwischen auch per Smartphone möglich. Auch hier war das krz seit Beginn des Feldtests dabei und hat die Entwicklung der Applikation aktiv unterstützt. Auch Verbandskommunen wie die Kreise Herford, Lippe und Minden-Lübbecke oder die Stadt Lage waren an dem Projekt beteiligt.

0Personalausweis2019_Front. Bundesministerium des Innern, Public domain, via Wikimedia Commons