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04.11.2020

Der Neubau wurde genau nach Zeitplan vollendet

krz-Mitarbeiter sind erfolgreich umgezogen

Seit 20 Jahren befinden sich die Mitarbeiterzahlen des Kommunalen Rechenzentrums Minden/Ravensberg-Lippe (krz) im stetigen Wachstum. Um den damit einhergehenden Bedarf an weiteren Arbeitsplätzen zu sichern, hat das krz in zwei Bauabschnitten ein neues Gebäude direkt neben dem Stammgebäude und dem Amtsgericht in der Straße Am Lindenhaus errichtet. Nachdem der erste Bauabschnitt bereits im Jahr 2017 fertig gestellt wurde, konnten im vergangenen Monat auch die Arbeiten am zweiten Teil beendet werden. Die anschließenden Umzüge liefen schnell und unproblematisch, weshalb die neuen Büros bereits vollständig genutzt werden.

Der vordere Gebäudeteil, der direkt an die Straße Am Lindenhaus grenzt, ist bereits seit drei Jahren in Betrieb. „Von Beginn an war es so geplant, dass der Bau in zwei Abschnitten vollzogen werden soll“, erklärte der Projektverantwortliche Michael Druffel. „Die Planungen für den zweiten Abschnitt gingen aufgrund dieser Idee dann recht schnell. Nach dem Abriss des Pavillons aus den 1960er Jahren erfolgte die Grundsteinlegung am 3. März 2019 und am 4. November des gleichen Jahres war bereits der Rohbau fertig.“

Als erstes zogen die Geschäftsleitung und ihre Assistenz in die Räume des Neubaus ein, der nun als Haupthaus des Kommunalen IT-Dienstleisters in Lemgo fungiert. Anschließend folgten Projektmanagement und Controlling, das Team Geoinformationssysteme und Teile des Bereichs Finanzwesens.. Insgesamt stehen in dem modern und in naturfarben gehaltenen Gebäude 76 Arbeitsplätze zur Verfügung. Eine besondere Neuerung ist dabei das Großraumbüro mit zwölf Arbeitsplätzen, das insgesamt 24 Mitarbeitern im Wechselbetrieb zur Verfügung steht. Bereits vor der Corona-Krise ermöglichte das krz es seinen Mitarbeitern im Home Office zu arbeiten und die jüngsten Ereignisse haben die Effizienz dieser vorausschauenden Planung bestätigt. Denn auch mit einigen Mitarbeitern im Home Office ist die krz-Belegschaft nun wieder an zwei Standorten versammelt.

„Da wir aufgrund des Neubaus zwei Mietobjekte kündigen konnten, konzentriert sich das krz in Lemgo nun wieder auf die Standorte, Am Lindenhaus und den vorigen Neubau an der Bismarckstraße“, freute sich Geschäftsleiter Lars Hoppmann.

Knapp drei Millionen Euro Budget standen für den Bau zur Verfügung, der fast ausschließlich von regionalen Firmen errichtet wurde. „Es ist uns sehr wichtig, diese Firmen zu unterstützen, zumal wir auf hohe Sicherheitsstandards angewiesen sind und dafür gerne auf die bisher geführte vertrauensvolle Zusammenarbeit zurückgreifen möchten“, betonte Lars Hoppmann.

Wie in den anderen krz-Gebäuden wird auch an den Türen des Neubaus eine spezielle Chip Karte verlangt, die genau regelt, wer Zutritt zu welchen Räumen erhält, seien es die Eingänge, Büro- oder Besprechungsräume in den drei verschiedenen Stockwerken. Mit einem modernen Belüftungssystem, das die Abwärme zum Heizen nutzt, begrünten Dächern und zehn neuen Ladestationen für Elektroautos berücksichtigt der krz-Neubau auch die neusten Nachhaltigkeits- und Umweltaspekte und ist damit effektiv für die Zukunft gerüstet.

Neubau 11.20