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09.09.2020

Positionspapier des Deutschen Landkreistages und der Vitako

Föderale Digitalisierungsarchitektur

(Quelle: VITAKO)

In konstruktiver Zusammenarbeit haben der Deutsche Landkreistag (DLT) und die Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister e.V. VITAKO ein gemeinsames Positionspapier zur Ausgestaltung einer Digitalisierungsarchitektur entwickelt. 

Gezeichnet wird ein Architekturbild auf föderaler Basis, das gut funktionierende Infrastrukturen, Systeme und Komponenten einbezieht. Dafür sind gemeinsame Standards sowie einheitliche, medienbruchfreie und interoperable Schnittstellen zu konkretisieren und stärker zu etablieren.

Ziel ist es, den Grad der Nachnutzung bereits vorhandener Lösungen möglichst hoch zu setzen, um Redundanz und zeitliche Verzögerungen zu vermeiden. Dabei wird es auch zu einer Reduktion der verschiedenen Instanzen kommen, wobei ein konkretes Zielbild derzeit noch offenbleiben muss.

Das Papier versteht sich erneut als Einladung zur Diskussion. Ziel müssen aus Sicht von DLT und Vitako effiziente und nutzerfreundliche Lösungen sein, die sowohl von öffentlichen wie auch privaten Akteuren zusammen wie im Wettbewerb entwickelt werden können. Der Deutsche Landkreistag und die Bundes-Arbeitsgemeinschaft Kommunaler IT-Dienstleister werden sich weiterhin dafür einsetzen.

Vitako ist das Netzwerk der öffentlichen IT-Dienstleister in Deutschland, als Berater und Betriebspartner für Kommunen tätig sowie der zentrale kompetente Ansprechpartner für Verbände und Entscheider aller Ebenen in allen Fragen des Einsatzes von Informationstechnik im kommunalen Sektor. Das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg/ Lippe (krz) zählt zu den Gründungsmitgliedern der Vitako, Geschäftsleiter Lars Hoppmann ist seit 2018 Vorstandsmitglied der Bundes-Arbeitsgemeinschaft.

Quelle: VITAKO