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21.07.2020

Zufriedenheit mit Homeoffice steigt

Möglichkeit zum flexiblen Arbeiten hat im krz Tradition

Auch oder besonders in Zeiten der Coronakrise sind die Beschäftigten in Deutschland sehr zufrieden mit den Möglichkeiten, flexibel und von zu Hause aus zu arbeiten. Das ergab eine Online-Umfrage des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik FIT. Die Studie verzeichnet sogar eine wachsende Akzeptanz seit Beginn der Analyse im April dieses Jahres. Mittlerweile sind 90 Prozent der Beschäftigten und Führungskräfte „eher zufrieden“ bis „sehr zufrieden“ mit der Lösung Homeoffice im Vergleich zu einer ersten Auswertung im Mai. Als mögliche Gründe für die bessere Einschätzung gibt das FIT an, dass anfängliche technische Unstimmigkeiten und Wechsel überwunden sind, die Trennung von Privatem und Beruflichem nicht mehr so streng gesehen wird und mit den Schulöffnungen die Mehrfachbelastungen zuhause reduziert wurden.

Auch das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) hat schnell und flexibel auf die Krisenlage reagiert. Bereits am 2. März wurde die Belegschaft davon unterrichtet, dass das Arbeiten von zu Hause aus möglich sei. Keine zwei Wochen später, nach der Bekanntgabe des Lockdowns in Deutschland, wurde allen Beschäftigten bis auf jene, „die zwingend ,Vor-Ort-Arbeiten‘ erledigen müssen“, die Möglichkeit eröffnet, ihre Tätigkeit von zuhause auszuüben. (Letztere richteten zur Risikominimierung eine alternierende Vor-Ort-Präsenz ein.) Da die meisten Beschäftigten per Laptop arbeiten, war dies für den Großteil von ihnen problemlos umzusetzen. Schnelle und effektive Lösungen für die Telefonie und eine sichere Anbindung in das sichere Firmennetz wurden ebenso kurzfristig implementiert wie Videokonferenzsysteme.

Als kommunaler IT-Dienstleister hat das krz darüber hinaus seine Verbandskommunen aktiv und engagiert dabei unterstützt, ihre Mitarbeitenden für das Homeoffice auszustatten, über die notwendige Software und die entsprechenden Netzwerklösungen hinaus auch mit der schnellen und unbürokratischen Beschaffung von mobilen Endgeräten auf einem beinahe leergefegten Markt. Und nicht nur die Erwachsenen, sondern auch die Schüler in der Region profitierten vom Engagement des krz, indem der Schul-IT Support sicherstellte, dass der Unterricht zumindest auf digitalem Wege fortgeführt werden konnte.

Das krz bietet bereits seit über 20 Jahren die Möglichkeit an, im Homeoffice zu arbeiten. Sei es für die Kinderbetreuung, für die Pflege von Angehörigen oder um lange Pendelzeiten zu verhindern.
Der Austausch zwischen den Kollegen bleibt dabei aber immer wichtig. „Im krz als einem Unternehmen voller Spezialisten wird Zusammenarbeit großgeschrieben. Da kann der informelle Austausch im Flurgespräch zwischen zwei Kolleginnen oder Kollegen, die sonst nichts miteinander zu tun haben, manchmal zu einer sehr interessanten Lösung führen. Insofern möchte ich eine Lanze für eine sinnvolle Kombination von Homeoffice und Präsenzarbeit brechen – wenn dies unter gesundheitlichen Aspekten wieder unbedenklich ist“, bewertet Dirk Stock, Mitglied des Corona-Koordinationsteams, die Lage.

Die Vorteile, die ein gemeinsamer Arbeitsplatz und die Begegnung mit den Kollegen bieten, würdigen auch die Beteiligten an der Studie. Auf die Frage „Was fehlt im Homeoffice?“ nannten die Befragten zu 85 Prozent den persönlichen Kontakt und zu 66 Prozent den fachlichen Austausch.

Das wissen auch die Verantwortlichen im krz „Gestalten Sie den Arbeitsplatz (soweit möglich) ergonomisch. In dieser Situation fehlen übliche Rituale wie zum Beispiel das gemeinsame Mittagessen oder der kurze Plausch mit den Kollegen. Versuchen Sie trotzdem mit Ihren Kollegen regelmäßig in Kontakt zu bleiben. Achten Sie darauf Pausen zu machen und gestalten Sie diese abwechslungsreich“, fordern sie ihre Mitarbeiter in den Informationsschreiben zur Corona-Lage ausdrücklich auf, auch auf gesundheitliche und soziale Aspekte zu achten.

Quelle: https://www.fit.fraunhofer.de/de/presse/20-07-07_fraunhofer-umfrage-homeoffice-ist-digitales-arbeiten-unsere-zukunft.html