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20.01.2020

Künstliche Intelligenz

Nicht nur ein Trend, sondern zukunftsrelevant

Das dritte assono KI-Forum zog mit dem Motto „Künstliche Intelligenz: jetzt – konkret – profitieren“ etwa 60 Interessenten zur IBM nach Hamburg. Auch Skrollan Braubach und Jan-Hendrik Reese vom Kommunalen Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) nahmen an dem regen Austausch über die Vorteile von Chatbot-Technologien teil. Die Geschäftsleiterin der assono AG Lydia Bahn eröffnete die Veranstaltung mit der Frage nach der Zukunftsrelevanz der Künstlichen Intelligenz. Die meisten Teilnehmer waren sich bereits im Vorfeld einig, dass die KI in den nächsten Jahren an Bedeutung gewinnen wird.

Als Vertreter der Landesregierung bezeichnete Dirk Schrödter, Staatssekretär und Chef der Staatskanzlei Schleswig-Holstein, die Künstliche Intelligenz als die „Dampfmaschine unserer Zeit“ und ihre Förderung als wichtiges Regierungsprojekt, bevor Dr. Dirk Michelsen, Managing Consultant der IBM Watson Group, die Zuhörer in seinem Gastvortrag über die von IBM entwickelten KI-Lösungen aufklärte. Angefangen bei dem Sieg einer KI über den amtierenden Schachweltmeister im Jahr 1996 findet sich die künstliche Intelligenz von IBM mittlerweile sogar in der internationalen Raumstation ISS. Doch auch im Alltag der Bürger ist die künstliche Intelligenz mittlerweile angekommen, sei es beim Online Banking, in der Landwirtschaft oder der Automobilbranche.

Für die Optimierung des Kundenservices sind vor allem die Chatbots unverzichtbar. Chatbots mit KI sind mittlerweile konkrete und innovative Technologien für mittelständische Unternehmen, die auch für das krz und seine Verbandskommunen interessant sind, um die Mitarbeiter in der Behördenkommunikation zu entlasten und einen „Rund-um-die-Uhr“-Zugang zu Verwaltungsleistungen zu ermöglichen. Aus diesem Grund hat die assono AG ihr Framework zum Thema Chatbot bereits in Lemgo vorgestellt, das bei der Verarbeitung personenbezogener Daten vor allem mit den Datenschutzrichtlinien des krz übereinstimmen muss.

Trotz der guten Entwicklung leidet die KI in der Gesellschaft aber nach wie vor unter zahlreichen Vorurteilen. Aus diesem Grund folgte das krz dem Aufruf des Vereins Co:Lab und nahm an dem Kick-off zur ersten Initiative „KI in Kommunen“ (KoKI) in Berlin teil. Dabei soll durch die Zusammenarbeit von über 100 Mitarbeitern aus verschiedenen Bereichen, wie der Wirtschaft und Verwaltung ein aufklärendes Informationsblatt zur KI in der Regionalentwicklung, der Arbeitswelt, der Ethik und anderen Bereichen erstellt werden. Experten und kommunale Vertreter schlossen sich mit dem Ziel zusammen, ein klareres Verständnis für die KI zu vermitteln. Skrollan Braubach und Jan-Hendrik Reese engagieren sich dafür in der Gruppe „Facing Fears“, in der es zunächst um die Ängste geht, die innerhalb der Gesellschaft gegen die KI geschürt werden, bevor die tatsächlichen Sorgen der beteiligten Mitarbeiter und Bürger inspiziert werden. Skrollan Braubach klärt: „Nein, es werden keine bösen Roboter kommen und uns unsere Entscheidungen abnehmen und das werden am Ende dieser Zusammenarbeit hoffentlich mehr Menschen verstehen.“

Mittlerweile engagieren sich deutschlandweit Mitglieder im Verein Co:Lab, die bereits einen Lenkungskreis und einen Beirat aufstellen. Weitere Informationen und Beitrittsmöglichkeiten finden Sie hier.

Quelle: https://www.assono.de/blog/assono-ki-forum-bei-ibm-in-hamburg-mit-chatbots-die-zukunft-gestalten