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24.05.2019

Schul-IT auf dem Vormarsch

Das krz unterstützt Schulen bei der digitalen Aufrüstung

Von Touchscreens und Tablets in Klassenzimmern bis hin zu den entsprechenden Fachkenntnissen beim Lehrpersonal - die deutschen Schulen haben mit der Digitalisierung begonnen und das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) unterstützt seine Verbandskommunen bei dem gewaltigen Vorhaben. Neben dem Projekt Gute Schule 2020 hat das Bundesbildungsministerium für das Land Nordrhein-Westfalen jetzt auch die Verwaltungsvereinbarung für den Digitalpakt Schule beschlossen. Bis 2024 erhält Nordrhein-Westfalen daraus eine Gesamtsumme von 1.054.338.000 Euro und die werden die Schulen für den modernen Unterricht auch benötigen.

Allein für die Stadt Lügde errechnete Lars Brindöpke, der Leiter des krz-Bereiches für Schul-IT, in diesem Jahr ein nötiges Budget von 270.000 Euro um die Anforderungen des Medienkompetenzrahmens NRW zu erfüllen. Die Bestandsaufnahme durch das krz fällt in den Grund- und Sekundarschulen ernüchternd aus: Die Internetanschlüsse sind deutlich zu langsam für die benötigte Leistung in den Schulen und die bestehende Hardware ist in den meisten Fällen zu alt und nicht in ausreichender Stückzahl vorhanden. Für die Digitalisierung der Schulen sollte die Stadt neben der Anschaffung von moderner Präsentationstechnik und Softwarelizenzen vor allem in schnellere WLAN-Anschlüsse und eine bessere Verkabelung investieren, so die Analyse im entsprechenden Artikel der Deister- und Weserzeitung.

Auch die Gemeinde Augustdorf plant in den kommenden fünf Jahren eine Million Euro in die schulische Informationstechnik zu investieren, um die Infrastruktur und den Unterricht ihrer Schulen an das digitale Zeitalter anzupassen. Ohne die erwähnten Fördermittel und die fachliche Unterstützung von IT-Dienstleistern wie dem krz könnte die Gemeinde ihren Medienentwicklungsplan allerdings nicht umsetzen. In vielen Kommunen in Nordrhein-Westfalen ist der Ausbau des Glasfasernetzes nach wie vor eine nötige Grundvoraussetzung, ohne die die meisten Digitalisierungspläne nicht umgesetzt werden können.

In den Rödinghausener Grundschulen wurden während der Osterferien insgesamt 16 Touchscreens installiert, die an den Seiten über aufklappbare Flügel verfügen, welche als Magnetwand oder Whiteboard genutzt werden können. Die Großbildschirme des niederländischen Herstellers Prowise werden im Rahmen der Inhouse Beschaffung des krz installiert und sollen in der Zukunft immer mehr Kreidetafeln in NRW ablösen. Damit die Digitalisierung der Schulen dauerhaft gelingen kann ist zudem eine fortwährende Zusammenarbeit zwischen dem Bund, den Kommunen und den regionalen IT-Dienstleistern notwendig.

Fachexperten im Bereich Schul-IT: Lars Brindöpke und Malte Sundermann stehen den Verbandskommunen des krz mit Rat und Tat zur Seite.

Quelle: Lippische Landeszeitung - Lügde und Neue Westfälische, den 16. Mai 2019