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13.02.2019

Bauverwaltung in der Geodateninfrastruktur

Erstes norGIS-Anwendertreffen im krz 

Ende Januar diskutierten 60 Teilnehmende mit Mitarbeitern der norBIT GmbH und des krz über Anwendungsmöglichkeiten des Bauverwaltungsverfahrens norGIS. Im Rahmen von Fachvorträgen, Workshops und Fachgesprächen informierten sie sich über die moderne, parametrisierbare Software, die komplexe und ganzheitliche Lösung für die einzelnen Sparten bietet.

norGIS beschreibt ein modular aufgebautes Fachinformationssystem mit einem umfassenden Spektrum von beliebig kombinierbaren und anwenderfreundlichen Fachschalen. Dazu gehören beispielsweise Fachschalen für den Betrieb der Kanal- oder Straßenunterhaltung mit angeschlossenem Vermögensmodul. Über bidirektionale Schnittstellen kann norGIS mit grafischen Komponenten wie CAD (AutoCAD, BricsCAD) oder GIS (QGIS) verbunden werden. Das krz stellt norGIS in Verbindung mit QGIS als zentral gehostete Lösung via Terminalserver (Citrix) für seine Anwender bereit. Software- und Datenhosting finden damit in der BSI-zertifizierten Umgebung des krz statt und darüber hinaus ist norGIS integrativer Bestandteil der Geodateninfrastruktur (GDI) des krz. Neben der technischen Bereitstellung dieser Lösung kümmern sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Geschäftsbereiches „Geoinformationssysteme“ intensiv um die fachliche Anwenderbetreuung.

Gegenstand des ersten norGIS-Anwendertreffens waren insbesondere Themen aus den Bereichen Kanal sowie Straße und Grünflächenmanagement. Um den unterschiedlichen Aspekten und entsprechend dem jeweiligen fachlichen Klientel gerecht zu werden, wurde die Veranstaltung auf die beiden Blöcke „Kanal“ und „Straße“ und damit auf zwei unterschiedliche Termine verteilt. Die Treffen lebten vor allem von den Fachvorträgen der norGIS-Anwender. So berichtete z.B. Rüdiger Ostmann (Stadt Detmold) über die „Nutzung verschiedener Views (Datenbankabfragen) in QGIS und norGIS" oder Alexander Gorodetski (Stadt Löhne) über die Durchführung des ersten Jahresabschlusses im Bereich „kommunales Straßenvermögen“ mit dem norGIS-Vermögensmodul. In den praxisbezogenen Workshops, die das Geoinformations-Team des krz anboten, konnten sich die Nutzenden mit weiteren Vorteilen der Software vertraut machen, wie z.B. dem Generieren eigener Datenbankabfragen und die Integration dieser Ergebnisse in das grafische System QGIS oder auch die Möglichkeiten der grafischen Ausgestaltung von norGIS-Layern.

Erfahrungen, Fragen und neue Ideen prägten das Miteinander aller Anwesenden. Der Geschäftsbereich „Geoinformationssysteme“ plant, norGIS-Anwendertreffen künftig regelmäßig zu veranstalten.