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04.02.2019

Registermodernisierung

Vitako bezieht Stellung

(Quelle: Vitako) Der Nationale Normenkontrollrat (NKR) hat in einem Gutachten zur Registermodernisierung 2018 eine stark zersplitterte Registerlandschaft und umfassenden Modernisierungsbedarf konstatiert. Tatsächlich kann die Registermodernisierung einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung der Verwaltung in Deutschland leisten. Registermodernisierung bedeutet jedoch in erster Linie, die Verknüpfung der notwendigen Daten zu organisieren und dazu die rechtlichen, organisatorischen und technischen Voraussetzungen für einen Austausch zwischen bestehenden Registern zu schaffen. Ziel muss es sein, das Once Only-Prinzip zu verwirklichen. Das heißt: Bürger und Unternehmen hinterlassen einmal ihre Daten, die von den Behörden sodann untereinander ausgetauscht werden können - solange die Betroffenen dem zustimmen.

Kommunale und somit dezentrale Register zeigen seit vielen Jahren, wie der notwendige Datenaustausch rechtskonform, zuverlässig und unter Beachtung höchster Sicherheitsstandards zwischen kommunalen und anderen Behörden funktioniert. Viele Herausforderungen können also schon mit der heutigen Registerlandschaft bewältigt werden, weswegen die Arbeitsgemeinschaft nachdrücklich dafür plädiert, schnell wahrnehmbare, positive Ergebnisse zu erzielen, um den nötigen Umsetzungswillen freizusetzen. Dazu wollen Vitako und seine Mitglieder einen Beitrag leisten.

Das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg / Lippe (krz) ist Gründungsmitglied von Vitako. krz-Geschäftsführer Reinhold Harnisch agiert seit mehreren Jahren als stellvertretender Vorsitzender der Gemeinschaft. Der stellv. Geschäftsführer Lars Hoppmann wurde im November 2018 ebenfalls in den Vorstand  gewählt und war aktiv an der Entstehung der Stellungnahme beteiligt.