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10.06.2020

OZG Kompass

Das krz punktet mit Eigenentwicklung im OZG Management

Seit Anfang des vergangenen Jahres treffen sich das Institut für Verwaltungsmanagement, Mittelstandsforschung und Zukunftsplanung (IVMhoch2) sowie das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) und seine Verbandskommunen regelmäßig in einer Facharbeitsgruppe, um gemeinsam die Anforderungen des Onlinezugangsgesetztes (OZG) zu bewältigen.

Im ersten Schritt wurde gemeinsam die Zuständigkeit für jede der knapp 5.500 OZG-Einzelleistungen einer Kommune in Bezug auf ihre Größenklasse untersucht. Durch diese Untersuchung und die Aufschlüsselung des LeiKa-Typen 2/3 für die Größenzugehörigkeiten der Kommunen ist das krz Lemgo führend im OZG Management in Deutschland. Jede Kommune im Verbandsgebiet egal ob Kreis, Gemeinde oder kreisangehörige Stadt kann in den erstellten Unterlagen einsehen, welche OZG-Einzelleistungen für ihre Größenzugehörigkeit relevant sind und umgesetzt werden müssen. Parallel dazu wurden die Ergebnisse der Facharbeitsgruppe OZG in einer Plattform, dem OZG Kompass, zusammengefasst.

Der OZG Kompass begann als Abschlussprojekt des ehemaligen krz-Auszubildenden Jonas Linde und konnte in den letzten Monaten zu einem effektiven Tool zur Verwaltung der OZG Leistungen ausgebaut werden, das mittlerweile allen Kommunen des Verbandsgebietes zur Verfügung steht.

In der Plattform haben die Kommunen neben der Übersicht über die für sie individuell relevanten Einzelleistungen, auch die Möglichkeit diese zu Priorisieren und ihren Reifegrad zu überwachen, um so einen individuellen Umsetzungsplan zu erstellen.Durch die Nutzung von agiler Softwareentwicklung konnte schnell auf entstandene Anforderungen reagiert werden. So wurden beispielsweise die Untersuchungsergebnisse aus der eigens gegründeten Unterarbeitsgruppe Formulare, welche die Umsetzung des OZG mit Formularassistenten von Formsolutions überprüft, in den OZG Kompass implementiert.

Es sind bereits weitere Ideen und Anforderungen an den OZG Kompass definiert, die in Form von agiler Softwareentwicklung schrittweise implementiert werden sollen. Beispielsweise sollen weitere Produkte außerhalb des Formularservers in den Kompass aufgenommen werden um den Kommunen die Pflege ihres Umsetzungsstandes zu erleichtern.

Durch die Aufnahme weiterer Features soll in Zusammenarbeit mit den Kommunen eine Plattform entstehen, die nicht nur übersichtlich und leicht zu bedienen ist, sondern zudem die Bedürfnisse der Kommunen bestmöglich aufgreift und damit die Erfüllung des Onlinezugangsgesetztes im Verbandsgebiet unterstützt.