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11.11.2019

NRW-Digitalminister ruft auf zu Mut, Risikobereitschaft und Flexibilität

Kongress für Verwaltungsmodernisierung e-NRW mit Beteiligung des krz

Mut, Risikobereitschaft und Flexibilität, das forderte NRW-Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart auf der Kongressmesse e-NRW in Neuss. “Die Bürger müssen spüren, dass sich etwas bewegt”, sagte er laut dem Bericht des Behördenspiegels, der den Kongress seit fast 20 Jahren ausrichtet.

Über 600 Teilnehmende aus dem gesamten Bundesland besuchten die Veranstaltung. In seiner Eröffnungsrede lobte der Minister, dass sich in vielen Kommunen etwas bewege. Es sei gut und notwendig, dass in der jetzigen Phase der Digitalisierung viel ausprobiert werde “wissend, dass am Anfang nicht alles perfekt sein kann”. Das Onlinezugangsgesetz (OZG) sei eine gute gesetzliche Grundlage.

Flexibilität sei auch ein Merkmal der Digitalstrategie des Landes NRW mit ihren 44 Teilzielen. Hier wies er auf die Wichtigkeit der Diskussion zwischen allen Ebenen und der Zusammenarbeit aller Beteiligten hin. “Wir sollten offen bleiben für das, was der Nachbar macht”, erklärte der Minister. Das sei auch Maßgabe in den Modellkommunen des Landes, deren Ergebnisse im Nachgang allen anderen NRW-Kommunen zur Verfügung stehen sollen.

In 13 Fachforen mit ca. 50 Vorträgen berichteten anschließend hochrangige Referenteninnen und Referenten zu wichtigen Teilaspekten der Digitalisierung. Auch das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) war hier mit zwei Beiträgen vertreten.

Im Fachforum 1 „Das OZG als Turbo für die Verwaltung 4.0 – NRW und seine Kommunen just in time und Ende 2022 elektronisch am Ziel“ informierte Geschäftsleiter Lars Hoppmann über die gemeinsam mit den Verbandskommunen entwickelten Planungen zur OZG-Umsetzung unter dem Titel „Entwicklung und Innovation im krz: das OZG als Nukleus für neue kooperativ/digitale Qualitäten auf dem Weg zur Digitalstrategie 2025?“

Im Fachforum 13 „E-Akte und E-Rechnung – zwei Innovationstreiber für die moderne Verwaltungsarbeit“ berichtete Abteilungsleiter Finanzservice Martin Kroeger aus der langjährigen Praxis des krz als Anbieter elektronischer Rechnungslösungen. Der Titel: „Die E-Rechnung als Ausgangspunkt effizienten Workflows: Erfahrungen eines frühen Pilotanwenders, übertragbar und zukunftssicher?“

Auch der Bericht von Prof. Dr. Frank Hogrebe von IVM² im Fachforum 8 (Die Digitalisierung der Verwaltungen in NRW mit Blick auf das OZG und die Geschäftsprozessoptimierung des E-GovG NRW) hatte Bezug zum krz: Prof. Hogrebe und das IVM² begleiten die Digitalstrategie 2025 des Lemgoer IT-Dienstleisters, daher der Titel "Prozesswissen, kommunal und digital, von Grundkompetenzen, Wegen, Notationen, Tools und praktischen Beispielen: aktueller Werkstattbericht aus OWL".

krz-Geschäftsleiter Lars Hoppmann (Foto: krz)