Seiteninhalt
30.10.2019

Kurze Verschnaufpause

Die Rohbauarbeiten am Erweiterungsbau von Haus 3 sind abgeschlossen

Willkommene Ruhe ist in diesem goldenen Herbst Am Lindenhaus 17-19 eingekehrt. Der erste große Abschnitt des Erweiterungsbaus ist geschafft, der Rohbau ist fertig „Vollkommen problemlos“, freut sich Michael Druffel, der den Bau betreut. Rund 750m³ Beton und rund 90.000 kg Baustahl wurden dafür verbaut. So zügig und ohne Nacharbeiten, „dass wir bis zum nächsten Schritt, dem Einbau der Fenster, sogar noch ein wenig Luft haben.“

Keine Kräne mehr, kein Sägen, Hammern und Klopfen. Von nun an spielt sich das meiste im Inneren des Gebäudes ab. Das Dach ist bereits ein erstes Mal abgedichtet. Als nächstes kommen Fensterbauer, Trockenbauer, Estrichleger, Elektriker, Heizungsbauer, Lüftungstechniker. „Ich würde ja sagen, sie geben sich die Klinke in die Hand, aber die Türen dazu sind noch nicht da.“ Dämmung für außen, Putz für innen, Sanitäranlagen, Netzwerktechnik, Teppich, Fliesen sowie 25.000 Klinkersteine für die Fassade – all das muss koordiniert werden. Insgesamt wird es wahrscheinlich bis Herbst 2020 dauern, bis die neuen Arbeitsplätze hier bezogen werden können.

Das Gebäude liegt fast spiegelbildlich dem „Haus 1“ mit der Adresse „Am Lindenhaus 21“ gegenüber, das 1999 zunächst komplett entkernt und um einen modernen Flügel erweitert wurde. Auf dem Gelände stand früher ein kleines Gewerbe, die „Alte Wäscherei“ mit einem mehrgeschossigen Ziegelbau und einer Lagerhalle.

Auf 1.445m werden hier mindestens 70 Arbeitsplätze Platz finden. Mit dem Gebäude sind fast zwei Drittel der krz-Mitarbeiter am Campus am Lindenhaus vereint. „Wir sind in den letzten Jahren stark gewachsen, außerdem möchten wir hier, wo alles angefangen hat, unsere Kräfte konzentrieren“ begründet Geschäftsleiter Lars Hoppmann die sofortige Erweiterung des ersten Bauabschnittes, der im Herbst 2018 bezogen wurde.

Zusätzlich werden hier 45 Parkplätze entstehen, teilweise mit Carport für die Dienstfahrzeuge. „Der Betrieb, der die Außenanlagen gestaltet ist bereits beauftragt und kann meinetwegen anfangen“, so Michael Druffel.

Das Treppenhaus ist schon fertig, Fahrstühle und Funktionsräume ebenso, erstere liegen in dem Eingangsbereich, der in Zukunft beide Gebäudeteile verbindet. „Auch bei den Möbeln haben wir schon so angeschafft, dass wir sie auch gut im zweiten Gebäudeteil einsetzen können“, erklärt Druffel. Auch wenn das Ende der Bauaktivitäten in Sicht ist, bleibt noch viel zu tun „Man lernt immer wieder etwas Neues“, zieht Michael Druffel sein Fazit aus der ersten Halbzeit. „Ich freue mich auf die Arbeiten, die jetzt aus diesem Bauwerk ein modernes Bürogebäude mit zeitgemäßen Arbeitsplätzen machen werden.“

Viel Platz für neue Arbeitsplätze: Der Erweiterungsbau, noch ganz roh. (Foto: krz)