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14.06.2019

Smart City

krz mit Accenture im gemeinsamen Best-Practice-Dialog auf dem 7. Zukunftskongress Staat und Verwaltung

Als Leitveranstaltung des Public Sectors für Digitale Wandel behandelte der 7. Zukunftskongress Staat & Verwaltung praktische Probleme und Fragen, die mit den Veränderungen durch die Digitalisierung in den Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden entstehen. Der 45-minütige Best-Practice-Dialog der beiden Partner krz und Accenture zum Thema "Smart City", der einen Bogen von einer Begriffsdefinition über die Aktivitäten des krz im Bereich der Entwicklung bis hin zu konkreten IoT-Themen spannte, stieß auf großes Interesse im sehr gut besuchten Forum.

Michaela Lehnert präsentiert das Projekt "Lemgo digital" (Foto: Accenture)

Die Smart City Charta hat vier Leitlinien formuliert:

  1. Digitale Transformation braucht Ziele, Strategien und Strukturen
  2. Digitale Transformation braucht Transparenz, Teilhabe und Mitgestaltung
  3. Digitale Transformation braucht Infrastrukturen, Daten und Dienstleistungen
  4. Digitale Transformation braucht Ressourcen, Kompetenzen und Kooperationen

Die Smart City geht somit weit über den Einsatz von einzelnen Technologien hinaus, vielmehr steht sie für einen ganzheitlichen Ansatz, bei dem sowohl E-Government-Themen als auch technische Systeme bis hin zu Sensorik gemeinsam eingesetzt werden, um die Stadtentwicklung nachhaltig zu gestalten.

Building Cities for the Digital Citizen (Grafik: Accenture 2014)

Das krz beschäftigt sich als kommunaler IT-Dienstleister bereits seit dem Jahr 2000 mit Lösungen im Bereich E-Government. Unter dem Motto „Digital von A (wie Antrag) bis Z (wie Zustellung)“ verfolgt der ostwestfälische Serviceprovider dabei immer das Ziel, Prozesse ganzheitlich digital zu gestalten und dabei gleichzeitig die Möglichkeiten für Prozessoptimierungen zu nutzen. Waren die Kommunen zuerst zögerlich bei der Umstellung ihrer Verwaltungsabläufe, hat die Legislative mit dem EGovG-NRW sowie dem OZG nun Rahmenbedingungen für eine umfassende Transformation geschaffen. Um die Kundenanforderungen und krz-Lösungen besser aufeinander abzustimmen, wurde seitdem eine Arbeitsgruppe gegründet, die die Beteiligten eng vernetzt, Anforderungen bündelt und in einer gemeinsamen Digitalisierungsstrategie gipfelte.

Auch im Bereich IoT ist das krz involviert – durch Beteiligung am Projekt Lemgo Digital konnten erste Erfahrungen im Reallabor des Firmenstandorts gesammelt werden. Das Förderprojekt wird durch das Fraunhofer Institut IOSB-INA gemeinsam mit der Stadt Lemgo und dem krz vorangetrieben.

Anhand der einzelnen Handlungsfelder von Lemgo Digital (ÖPNV, Parken, Handel, Umwelt) beleuchtete Michaela Lehnert die Vernetzung der unterschiedlichen Bereiche im Sinne einer modernen lebenswerten Kommune. Als Betreiber der urbanen Daten-Plattform für das Projekt und somit als Hüter der Datensouveränität der Kommunen konnte der ostwestfälische IT-Dienstleister seine starke Kompetenz in den Bereichen Sicherheit und Datenschutz einbringen. Das krz rät zudem, Wissen im Bereich IoT aufzubauen, um Angebote Privater besser einschätzen zu können und zu verhindern, dass die Kommunen am Ende mit den Daten der Stadt(-bewohner) bezahlen.