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Ausbildung in krz und OWL-IT

Gute Fachkräfte sind gefragt. Vor allem in der IT. Um Expert:innen für morgen zu gewinnen, setzen das krz und die OWL-IT seit 1995 auf die Ausbildung im eigenen Haus. Dabei legt der IT-Dienstleister Wert auf eine hochkarätige Qualifizierung mit professionellen Partnern.

Gute Fachkräfte sind gefragt. Vor allem in der IT. Um Expert:innen für morgen zu gewinnen, setzen das krz und die OWL-IT seit 1995 auf die Ausbildung im eigenen Haus. 

Ein Artikel anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des krz beschreibt die Ausbildungsgänge im krz und der OWL-IT, die die technischen Bereiche betreut.
Lesen Sie hier den zweiten Teil des Textes. (Hier geht es zu Teil 1). In der nächsten Woche folgt ein ausführliches Interview mit dem ehemaligen Auszubildenden Simon Wagner.

Gemeinsam mehr erreichen
Wer sich für eine Ausbildung im krz oder der OWL-IT interessiert, muss kein schulischer Überflieger sein. Gute Noten in den naturwissenschaftlichen Fächer sind für die IT-Berufe allerdings Voraussetzung. „Sie zeigen uns, dass die Interessenten im passenden Schema denken,“ erklärt Wenderoth. Noch wichtiger als gute Zeugnisse und persönliche Fähigkeiten ist den beiden Ausbildern allerdings, dass die „Neuen“ ins Unternehmen passen. Daher durchlaufen die Bewerber:innen ein mehrstufiges Auswahlverfahren – angefangen von einem speziell für jeden Beruf entwickelten Einstellungstest bis zum Assessment Center, in dem soziale Kompetenzen, Teamfähigkeit und der Umgang mit Konflikten eine große Rolle spielen. „Schließlich suchen wir nicht nur Fachleute von morgen, sondern Kolleg:innen, mit denen wir etwas erreichen können“, erklärt Fischer und fährt fort, “daher lautet mein Leitspruch: Jeder allein kann nur wenig bewirken, doch zusammen können wir die Welt verändern.“

Vielfalt als Bereicherung
Klar ist, dass der kommunale IT-Dienstleister im Rennen um die besten Köpfe mit der Privatwirtschaft konkurriert, die für ausgebildete Fachkräfte oftmals ganz andere Gehälter zahlen kann. „Im Gegenzug“, so Fischer, „bieten wir die Sicherheit und Möglichkeiten des öffentlichen Dienstes sowie besondere Benefits.“ Diese reichen von Yoga in der Mittagspause über digitale Fitnesskurse und Teambuilding-Maßnahmen bis zur gemeinsamen Skifreizeit für die Auszubildenden. Dazu komme eine Unternehmenskultur, in der jede und jeder Einzelne so angenommen wird, wie er oder sie ist. „Wir empfinden Vielfalt als Bereicherung, über die wir nicht reden, sondern sie leben“, ergänzt Wenderoth.

„Wir suchen nicht nur Fachleute von morgen, sondern Kolleg:innen, mit denen wir etwas erreichen können.“
Swetlana Fischer, kaufmännische Ausbilderin im krz

Enge Verzahnung von Theorie und Praxis
Um ihre Auszubildenden bestmöglich auf die berufliche Zukunft vorzubereiten, haben das krz und die OWL-IT ihre schulischen Partner mit viel Umsicht gewählt. Die angehenden Fachinformatiker:innen besuchen das Ausbildungszentrum für Technik, Informationsverarbeitung und Wirtschaft, kurz ATIW, in Paderborn. Das 1987 von der Nixdorf Computer AG gegründete private Berufskolleg ist heute eng mit Siemens Energy Professional Education (SEPE) verbunden und kooperiert mit mehr als 80 Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branchen.

Ziel ist die gezielte Förderung des IT-Nachwuchses durch eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis. In Blöcken von sechs bis sieben Wochen werden die Auszubildenden im Ganztag unterrichtet. Über das Schulwissen hinaus können sie zusätzliche Zertifikate unter anderem der Cisco Network Academy oder Oracle Academy und in Wirtschaftsenglisch erwerben.

Die kaufmännischen Azubis besuchen neben dem Hanse-Berufskolleg in Lemgo das Studieninstitut Bielefeld, wo sie profundes Fachwissen im Verwaltungsrecht erwerben. Seit 2021 bietet das krz auch das vierjährige duale Studium zum Verwaltungsinformatiker an. Ein relativ neuer Studiengang, der Wissen aus den Bereichen Fachinformatik, Programmierung und Verwaltungsrecht vermittelt. Eine besondere Kombination, mit der das krz die Studierenden auf die Entwicklung neuer Produkte und Innovationen vorbereiten will. Die theoretischen Studienabschnitte finden an der Hochschule Rhein-Waal in Kamp-Lintfort statt.

Fast 100% Übernahme
Wie gut die Auswahl und Qualifizierung der jungen Fachkräfte gelingt, zeigt eine Übernahmequote von fast 100 Prozent. Mittlerweile sind fast zehn Prozent der gut 300 Mitarbeitenden Eigengewächse. Tendenz steigend. Stellt sich noch die Frage nach dem Frauenanteil. Dieser ist für Fischer und Wenderoth mit insgesamt 20 Prozent ausbaufähig.

Daher nimmt der IT-Dienstleister regelmäßig an Veranstaltungen wie dem bundesweiten Girls Day teil und hat CHECK-IT ins Leben gerufen: ein IT-Camp, in dem junge Menschen in die Arbeit des krz und der OWL-IT hineinschnuppern können und über das schon einige junge Frauen und Männer zum IT-Dienstleister gefunden haben. Die beiden Ausbilder Wenderoth und Fischer hoffen, dass auch sie ähnlich gute Erfahrung wie Simon Wagner machen, der sagt: „Die Art der Ausbildung im krz und der OWL-IT ist meiner Meinung nach einzigartig. Genau aus dem Grund und wegen der unglaublich netten Kolleginnen und Kollegen bin ich froh, sie als Berufseinstieg gewählt zu haben.“

Jens Wenderoth, Ausbildungsleiter in der OWl-IT.