krz Lemgo

Sie befinden sich hier:  >  Unternehmen  >  Historie
Kommunales Rechenzentrum in Lemgo - Hauptgebäude

Historie

Die Vorgeschichte

1966 - 1971

„ Die Ausweitung der Verwaltungsaufgaben und die dadurch schwieriger werdenden Personalprobleme, in Verbindung mit der allgemeinen Arbeitslage, machten in den Jahren 1966 und 1967 die Notwendigkeit von grundlegenden Rationalisierungsmaßnahmen immer deutlicher. Schon in den zurückliegenden Jahren war bereits sehr viel zur Modernisierung der Verwaltung getan worden. All dies entsprach aber noch nicht den Leistungsanforderungen. Aus dieser Erkenntnis faßte der Kreisausschuß am 02.02.1967 auf Vorschlag des OKD den Beschluß, Verwaltungskräfte für die elektronische Datenverarbeitung ausbilden zu lassen mit dem Ziel, sich einer entsprechenden Anlage zu bedienen. Am 01.01.1969 konnte aus dem bis dahin ausgebildeten Personal die neue Arbeitsgruppe 00/5 -Elektronische Datenverarbeitung (EDV)- innerhalb der Haupt- und Personalabteilung gebildet werden, die bis zum 31.12.1971 bestand, dem Zeitpunkt des Beitritts und der Übergabe des inzwischen geschaffenen Rechenzentrums an die am 01.01.1972 gegründete Gesellschaft ‘Kommunales Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe’, die das kommunale Gebietsrechenzentrum in Ostwestfalen-Lippe betreibt."

Der erste Mitarbeiter des Kreises Lemgo wird ab März 1966 zur DV-Ausbildung gesandt.

Ab 1968 werden weitere Mitarbeiter des Kreises Lemgo zur DV-Ausbildung zum Kreis Moers abgeordnet, und gleichzeitig wird auf der DV-Anlage des Kreises Moers für Lemgo gearbeitet.

Am 12.11.1968 beschließt der Kreisausschuß des Kreises Lemgo für die Ausführung bestimmter Aufgaben die elektronische Datenverarbeitung einzusetzen.

Im Jahr 1969 erfolgt im Rahmen der Gebietsreform die Einwohnerdaten-Erfassung über Ablochbelege und die Speicherung per Lochkarte. Die Grundstufe des Verfahrens Einwohnerwesen ist eingeführt, so dass Wählerlisten, Wahlbenachrichtigungskarten, Lohnsteuerkarten gedruckt sowie die Erfassung und Benachrichtigung der Schulpflichtigen, Erstimpflinge und Wehrpflichtigen durchgeführt und Auswertungen erstellt werden.

Seit 1970 laufen für die Abrechnung von Lohn, Gehalt und Vergütung bereits eigene Programmierarbeiten, und das noch heute existente DRK-Gebäude (Pagenhelle, Lemgo) wird bezogen. Im Jahre 1971 geht die 1. DV-Anlage ( IBM 360/30 mit 64 K Hauptspeicherkapazität und dem Betriebssystem DOS / POWER ) in den Besitz des „Alt-Kreises" Lemgo über.

Gründungsversammlung der Gesellschaft „Kommunales Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe" in Lemgo-Brake, Sitzungssaal des DRK-Gebäude.

Als geschäftsführende Gesellschafter werden der Kreis Lemgo, die Stadt Herford und das Amt Rehme gewählt. Als kommissarischer Leiter wird Herr Kreisoberamtsrat Ernst-August Bracht, als stellvertretender kommissarischer Leiter Herr Kreisamtmann Horst Klocke bestellt. Die die Gesellschaft tragenden Verwaltungen sind in der Gesellschafterversammlung vertreten. Als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung wird Herr Oberkreisdirektor Dr. Rolf Momburg (Kreis Lübbecke) und als Stellvertreter Herr Stadtdirektor Dr. Franz Drewes (Stadt Lage) gewählt.

Das KRZ Lemgo im Wandel der Zeit

1972

Am 01. Januar 1972 wird die Gesellschaft bürgerlichen Rechts „Kommunales Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (KRZ)" gegründet. Nachdem durch die Gebietsreform Detmold Kreissitz wird, fällt der Sitz der „DV-Zentrale" an die alte Kreisstadt Lemgo. Als Organe dieser Gesellschaft existieren die Gesellschafterversammlung, die Geschäftsführung, mit den geschäftsführenden Gesellschaftern Herrn Oberkreisdirektor Krüger, Kreis Lemgo, Herrn Oberstadtdirektor Dr. Abel, Stadt Herford, und Herrn Amtsdirektor Gaul, Amt Rehme, sowie der Rechenzentrumsleitung. Der erste Leiter des Rechenzentrums im DRK-Gebäude in Lemgo an der Pagenhelle ist Ernst-August Bracht. Das anfängliche Personal (21 Personen) wird vom Kreis Lemgo (13) und von den Kreisen Detmold (2), Lübbecke und Minden (je 1) und Herford (4) per Abordnung gestellt. Die ersten DV-Verfahren werden in den Bereichen Einwohner-, Ausländer-, Schul- und Personalwesen, Grundbesitzabgaben und Verbrauchsabrechnung, Sozialleistungen und Krankenhauswesen eingesetzt und der bereits vorhandene IBM 360/30-Rechner wird weiterhin genutzt. Durch eine Umlagenfinanzierung, die von den angeschlossenen Kommunen erhoben wird, ist die wirtschaftliche Unabhängigkeit sichergestellt. Insgesamt ergeben sich erstmalig die folgenden Wirtschaftsplanzahlen: Einnahmen und Ausgaben: 1.451.450,-- DM.

1973

Durch private Datenerfassungsbüros werden umfangreiche Ersterfassungen auf dem Gebiet des Einwohnerwesens durchgeführt. Die DV-Anlage aus 1971 wird ausgetauscht. Nunmehr ist ein IBM 370/135-Rechner mit dem Betriebssystem OS im Einsatz. (Ehemalige Hardware des KRZ)

1974

Nach der Gebietsreform nehmen die Aufgaben der geschäftsführenden Gesellschafter folgende Personen wahr: Herr Oberkreisdirektor Lotz, Kreis Lippe, Herr Stadtdirektor Dr. Oberscheven, Stadt Herford, und Herr Gemeindedirektor Redeker, Gemeinde Stemwede. Das Kassenrecht wird geändert. Ab diesem Jahr wird das noch heute angewandte Kassenwesen eingeführt. Mit der Technik der Datenübertragung über Telefon-Wählleitungen ist der Einstieg in die Datenfernverarbeitung geschafft. Dazu werden zunächst 4 Erfassungsterminals (IBM 3735) aufgestellt. Daten werden über Telefonwählverbindungen abgerufen und gesendet. Die Gemeinde Hille tritt zum 01.01.1974 der BGB-Gesellschaft bei. Es fehlen die Verwaltungen, die z. Z. noch über eigene EDV-Anlagen bzw. Anlagen der mittleren Datentechnik verfügen (Detmold, Lügde, Minden und z. T. Petershagen). Bereits in diesem Jahr ist die Umwandlung in einen kommunalen Zweckverband im Gespräch.

1975

Für die dezentrale Datenerfassung werden 8 Maschinen der Firma Nixdorf (Nixdorf 720) angeschafft (= 8 Einzelplätze). Als wesentliche Erleichterung für die angeschlossenen Städte und Gemeinden erweist sich die Einführung des GBA-Verfahrens (Grundbesitzabgaben). Nach Überwindung der ersten Schwierigkeiten stellt sich die neue Anwendung als erheblicher Fortschritt dar.

1976

Die Stadt Petershagen wird Mitglied der Gesellschaft. Im Laufe des Jahres 1976 wird ein IBM 370/148-Rechner installiert.

1977

Zum 01.07.1977 wird die bisherige BGB-Gesellschaft in einen kommunalen Zweckverband mit den Organen Verbandsvorsteher und Verbandsversammlung umgewandelt. Als Verbandsvorsteher wird Herr Oberkreisdirektor Lotz, Kreis Lippe, und als Stellvertreter Herr Stadtdirektor Dr. Oberscheven, Stadt Herford, gewählt. Die Stadt Detmold tritt dem Zweckverband bei. Die ersten 14 Einzelplatzsysteme vom Typ Nixdorf 8820 werden im Zweckverbandsgebiet eingesetzt. Das Rechenzentrum zieht in das umgebaute Marstallgebäude, Schloßstr. 15, um.

1978

Im Jahre 1978 werden die Beamten und Angestellten vom neuen Zweckverband „Kommunales Rechenzentrum Minden-Ravensberg / Lippe" übernommen. Als Nachfolger von Herrn Ernst-August Bracht wird am 01.03.78 Herr Klaus Meyer als Geschäftsführer des Zweckverbandes eingestellt.

1979

Die Stadt Lügde tritt dem Zweckverband zum 01.07.1979 bei. Das bis dahin im Rechenzentrum eingesetzte Lochkartenverfahren wird durch den Einsatz von Bildschirmen am Arbeitsplatz und der interaktiven Programmierung (ROSCOE) abgelöst. Insgesamt unterstützen 50 Terminals die Mitarbeiter/-innen am Arbeitsplatz. Der Beirat wird in der Satzung konstituiert.

1980

Die Stadt Minden, als letzte Kommune der 3 Kreisgebiete, tritt zum 01.01.1980 dem Zweckverband bei. Bereits vorher sind gegen Berechnung nach tatsächlicher Maschinenzeit Arbeiten beim KRZ erledigt worden. In den Folgejahren nahm die technische Entwicklung einen zügigen Verlauf, so daß im Jahre 1980 bereits 85 Bildschirme im Verbandsgebiet aufgestellt werden. Alle Verbandsmitglieder sind ab 1980 mit Datenfernübertragungsgeräten ausgestattet und beim KRZ angeschlossen. Gleichzeitig werden die ersten Nixdorf 8850-Mehrplatzsysteme eingesetzt. Der Kontrollbesuch des Landesbeauftragten für den Datenschutz Nordrhein-Westfalen verändert die Organisationsstruktur des KRZ nachhaltig. Für das Haushaltsjahr 1980 wird erstmalig eine Betriebsabrechnung durchgeführt.

1981

Das erste Datenbanksystem für Dialoganwendungen IMS (Informations-Management-System) wird eingeführt.

1982

Die ersten Dialoganwendungen werden in die Produktion aufgenommen. Dadurch wird die Datenaktualität erheblich verbessert. Eine neue DV-Anlage wird installiert, der Rechner IBM 4341-M02.

1983

Das ehemalige Katasteramtsgebäude auf dem Lindenhausgelände, Lindenhaus 21, wird zusätzlich als Haus II angemietet.

1984

Das Betriebssystem wird von OS auf MVS/SP umgestellt. Die ersten 4 Mehrplatzsysteme Nixdorf 8870 für die Krankenhäuser werden eingesetzt.

1985

Der bisherige Verbandsvorsteher Herr Lotz wird verabschiedet und Herr Oberkreisdirektor Dr. Haase, Kreis Lippe, zum neuen Verbandsvorsteher gewählt. Folgende DV-Anlagen sind jetzt im Einsatz: IBM 4381-P02 und IBM 4341-M02.

1986

Die Anmietung des Erdgeschosses des ehemaligen Gesundheitsamtes des Kreises Lippe, Lindenhaus 9, als Haus III wird beschlossen.

1987

Der erste PC wird angeschafft (für „nur" 18.600,-- DM). Dieser hat derzeit noch keinen großen Einfluß auf die allgemeine Datenverarbeitung im KRZ. Durch die Einführung der neuen Verwaltungsrechner IBM 9370 als zweite Rechnerebene (Konzeption Verwaltungsrechner) werden die bis dahin im Einsatz befindlichen Nixdorf Erfassungsgeräte ersetzt. Mit dieser Rechnerkonzeption hat man auch den Einstieg in moderne Programmiersprachen und Bürokommunikationssysteme sowie die erste Textverarbeitung bewirkt. Viele DV-Programme müssen neu geschrieben werden. Diese Umstellung bringt wie bei allen technischen Veränderungen zunächst Probleme mit sich, die jedoch in der Folgezeit gelöst werden. DV-Anlagen : 2 Maschinen des Typs IBM 4381-R14. Die JURIS-Datenbank ist in Erprobung.

1988

Inzwischen sind insgesamt 16 dezentrale Verwaltungsrechner vom Typ IBM 9370 im Einsatz.

1989

Das letzte System Nixdorf 8850 wird abgebaut.

1990

Erneut wird eine Betriebssystem-Umstellung von MVS/SP auf MVS/XA vorgenommen und folgende DV-Anlagen sind im Einsatz: IBM 9121-260 und IBM 4381-R14. Das erste Laserdrucksystem wird eingesetzt und u. a. für Bescheide im Sozial-, Einwohner- und Personalwesen genutzt.

1991

Die Stadt Porta Westfalica (Kreis Minden-Lübbecke) scheidet zum Jahresende aus dem Zweckverband aus.

1992

Durch die Möglichkeit Auswertungen im Dialog statt über Formular anzufordern, wird die Arbeit der Benutzer/-innen erheblich erleichtert. Im Rechenzentrum sind jetzt zwei DV-Anlagen vom Typ IBM 9121-260 installiert. Die erste Token-Ring-Brücke im WAN ( Wide Area Network ) wird installiert und eingesetzt.

1993

Herr Dr. Haase tritt in den Ruhestand und Herr Oberkreisdirektor Dr. Kauther, Kreis Lippe, wird zum Verbandsvorsteher gewählt. Gemäß Beschluß der Verbandsversammlung im Rahmen der Beratungen zur Verbesserung der Strukturen und Abläufe wird ein Beraterkreis gebildet (9 Mitglieder). Ein zentraler Verwaltungsrechner löst die dezentralen Verwaltungsrechner IBM 9370 ab. Die zuletzt eingesetzten 5 Mehrplatzsysteme Nixdorf 8870 für die Krankenhäuser entfallen und die erste Router-Verbindung im WAN wird eingesetzt. Die Postleitzahlenumstellung zum 01.07.1993 wird u. a. durch ca. 2.100 Programmänderungen, 4,7 Mio.-Adressänderungen und 200 Dateiumstellungen realisiert (ca. 380.000 DM Personalaufwand).

1994

Das Betriebssystem wechselt von MVS/XA auf MVS/ESA. Zu dieser Zeit sind je eine Anlage des Typs IBM 9672-R21 und IBM 9121-260 in Betrieb. Insgesamt sind nun ca. 1.800 Bildschirme und 1.000 Drucker an das KRZ angeschlossen. Die Kassettenverarbeitung wird durch den Einsatz eines Roboters automatisiert.

1995

Das Struktur- und Organisationskonzept „KRZ2000" tritt in Kraft. Als eine hieraus resultiernde Maßnahme wird DB2 als relationales Datenbanksystem für Großsysteme eingesetzt. Gleichzeitig erfolgt die Inbetriebnahme der ersten ISDN-Wählverbindung im Netz. Die Verbandsversammlung beschließt mit der neuen Satzung die Abschaffung des Beraterkreises und die Schaffung des Verwaltungsrates als neues Zweckverbandsorgan.

1996

Mit Beginn des Jahres wird das kaufmännische Rechnungswesen eingeführt und die Kameralistik abgeschafft. Der Verwaltungsrat beschließt den Kauf des bisher gemieteten Gebäudes Lindenhaus Nr. 21. Im Verbandsgebiet sind ca. 2.800 PCs und 1.300 Terminals vorhanden, so dass insgesamt ca. 4.100 Arbeitsplätze datentechnisch unterstützt werden. Ein WAN-Netz mit Ringstruktur (64 k) verbindet die LANs im gesamten Verbandsgebiet.

1997

Der Umbau des Hauses Am Lindenhaus 21 wird beschlossen und so der Grundstein für das „2-Häuser-Sicherheitskonzept“ gelegt.

1998

Das krz wächst weiter. Das Grundstück, auf dem heute der Pavillon steht, wird erworben.

1999

Als Nachfolger von Dr. Helmut Kauther wird Günter Tebbe zum Verbandsvorsteher gewählt. Mit dem Umbau des Gebäudes Am Lindenhaus erhält das krz weitere Büroräume für die wachsende Belegschaft und ein modernes Schulungszentrum für Kunden und Mitarbeiter. Vorbereitung auf den Jahrtausendwechsel. In einem Vorsorgerechenzentrum wird die Jahreszahlenumstellung erfolgreich simuliert. Der reale Jahreswechsel verläuft reibungslos.

2000

Bereits nach wenigen Monaten im Amt scheidet Günter Tebbe aus dem Amt des Verbandsvorstehers aus; ihm folgt Bürgermeister Reinhard Jasper (Gemeinde Hille). Der Personalservice zur Übernahme von sachbearbeitenden Tätigkeiten für Verwaltungen wird aufgebaut.

2001

Als Nachfolger von Klaus Meyer wird Reinhold Harnisch zum Geschäftsführer des krz bestellt. Mit dem Start des Modellprojektes des Landes zur Einführung eines doppischen Kommunalhaushalts wird eine umfassende Reform des kommunalen Haushaltsrechtes (NKF) eingeleitet. Die erste Hausmesse findet statt.

2002

Die Einführung des Euro zum 01.01.2002 verläuft für die Anwender des krz problemlos.
Viele Verbandsmitglieder beauftragen das krz mit der Wahrnehmung der Aufgaben des behördlichen Datenschutzbeauftragten. Auch das Internet-Hosting wird von vielen Anwendern genutzt.
Im Mai Inbetriebnahme des Druck- und Kuvertierzentrums: Drucken, Kuvertieren, Frankieren, Versenden. Einstieg in die Energieeffizienz durch Einführung der Serverkonsolidierung und -virtualisierung.

2003

Das NKF geht in die Gesetzgebungsphase. Repräsentanten der sieben Modellkommunen, die in den vergangenen drei Jahren das neue Rechnungswesen in der Praxis getestet haben, übergeben im Innenministerium einen abschließenden Bericht über ihre Erfahrungen mit der Doppik.

2004

Aufgrund des Steueränderungsgesetzes 2003 werden die Lohnsteuerkartenaufkleber künftig nicht mehr gedruckt, sondern digital an die Finanzverwaltung gesendet.
Das vorhandene Personalabrechnungsverfahren wird durch ein modernes Client-Server-Verfahren abgelöst. Verstärkt wird Terminalservertechnik eingesetzt.

2005

Das krz gewinnt den eGovernment-Award 2005 im Politikfeld „Allgemeine Verwaltung“ für das Projekt D-OWL und nimmt eine Vorreiterrolle bezüglich Kundenorientierung, Effektivität und Effizienz ein.
Das krz ist Gründungsmitglied der Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister e.V. (VITAKO). Zahlreiche Neukunden nutzen die vom krz eingesetzte Personalsoftware.
Das krz übernimmt den kompletten Verfahrensbetrieb für einzelne Kommunen (ASP-Hosting).

2006

Das krz punktet erneut beim eGovernment-Wettbewerb mit seiner Eigenentwicklung „Schüler-Online“.
Erster Kids Day im krz: Die Kinder der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind eingeladen, sich die Arbeitsstelle und den beruflichen Tagesablauf der Eltern anzuschauen und mitzuerleben.
Stadtwerke Lemgo und krz sichern über das Stadtwerke Contracting gemeinsam die IT-Serverfarm mit den notwendigen Sicherheitsanlagen für Stromversorgung und Klimatechnik.

2007

Als erstes kommunales Rechenzentrum bundesweit wird das krz nach ISO 27001 auf Basis von IT-Grundschutz zertifiziert. Das krz gewinnt gemeinsam mit dem Kreis Lippe den diesjährigen eGovernment-Wettbewerb mit dem Thema „OWL 115 – Einfach mehr Service“ in der Kategorie „Kunden- und Bedarfsorientierung“.

2008

Einführung einer zentralen IP-Telefonie-Lösung im Kreis Lippe in Verbindung mit der Produktivsetzung der einheitlichen Behördenauskunft 115.
Die Zweckverbände Rhein-Erft-Rur und Westfalen-Süd beauftragen das krz mit dem Betrieb ihrer Einwohnerwesen. Bereits ein Jahr vor dem gesetzlich vorgeschriebenen Termin (01.01.2009) können fast alle Verbandsmitglieder auf NKF umgestellt werden.
Zur Abwicklung des elektronischen Zahlungsverkehrs steht eine webbasierte Lösung E-Payment zur Verfügung. Pünktlich am 30.06. endet die seit 30 Jahren bestehende Mainframe-Ära. Parallel zur Migration des Finanzwesens wird das Projekt zur Ablösung des Mainframes durchgeführt.
Für die Abteilung 5 Revision, Sicherheit und Datenschutz werden Räume im Schloss Brake angemietet. Das krz wird im 8. eGovernment-Wettbewerb für den „Betrieb ITIL-konformes RZ mit Energieeffizienz“ in der Kategorie „Bestes Gesamtkonzept“ ausgezeichnet.
Christian Manz, Bürgermeister der Stadt Spenge, wird zum neuen Verbandsvorsteher gewählt.

2009

Aufbau Beihilfeservice zur Übernahme von sachbearbeitenden Tätigkeiten für Verwaltungen. Superwahljahr 2009: März Bürgerentscheid, Juni Europawahl, August Kommunalwahlen, September Bundestagswahl. Die Druckleistung wächst von 15.367.000 auf 19.084.000 Seiten – das entspricht einer Steigerung von 24,19 %.
Die Umsetzung der Europäischen Dienstleistungsrichtlinie erfolgt für die gesamte Region Ostwestfalen-Lippe (OWL) termingerecht zum 28.12.2009. Das krz stellt die entsprechende Infrastruktur bereit.
Die neue Satzung stellt von einer überwiegenden Umlagefinanzierung endgültig auf freiwilligen Leistungsbezug um.

2010

Zum Jahresbeginn wird das elektronische Personenstandsregister (ePR) eingeführt.
Einweihung des neuen Druck- und Kuvertierzentrums. Ab 01.07. nutzen alle krz-Kunden das Service Desk. Das krz erreicht den 1. Platz beim ITSM-Projekt-Award 2010 des itSMF und wird beim 10. eGovernment-Wettbewerb durch das Bundesinnenministerium als „Bester Dienstleister der Verwaltung Deutschlands“ ausgezeichnet. Der neue elektronische Personalausweises (nPA) wird zum 01.11. eingeführt.
2011

Für das Finanzwesen gelten ab dem 01.01. Service-Level-Agreements (SLA). Am 12.05. erhält das krz als erster kommunaler IT-Dienstleister in NRW vom Bundesverwaltungsamt die Berechtigung, Datenfelder des nPA auszulesen. Somit ist für die Gemeinden und Kreise des ostwestfälischen Verbandsgebietes nur noch ein einziges Berechtigungszertifikat erforderlich.
Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg der Umsetzung eines bürgernahen eGovernments ist erreicht.

home | links | kontakt | sitemap | impressum