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Ablauf der Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration/Anwendungsentwicklung

 

Praktischer Teil

Der praktische Teil der Ausbildung findet im krz statt. Dort wirst Du in den drei Jahren der Ausbildung in verschiedenen Geschäftsbereichen für einen befristeten Zeitraum eingesetzt, um ein besseres Verständnis für die Strukturen im krz zu entwickeln und Dich in den entsprechenden Bereichen fortzubilden. Neben der Arbeit in den unterschiedlichen Geschäftsbereichen hast Du die Chance, das Team besser kennen zu lernen. Zudem hast Du die Möglichkeit, das breit gefächerte erlernte Wissen aus der Berufsschule in den verschiedenen Teilen der Praxis zu erleben und umzusetzen. In dieser Zeit stehen neben dem Ausbilder natürlich auch die anderen Auszubildenden zur Verfügung, um bei Fragen und Herausforderungen zu unterstützen.

Die Kernarbeitszeiten sind von Montag bis Donnerstag von 9.00 bis 15.00 Uhr und Freitags von 9.00 bis 12.00 Uhr . Zu diesen Zeiten sollte man im krz anwesend sein. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 39 Stunden. Überstunden sind kein Problem, diese können als Freizeitausgleich genutzt werden.

Das Kommunale Rechenzentrum bildet seit 1998 Fachinformatiker für den Eigenbedarf aus und so ist die Übernahmewahrscheinlichkeit sehr hoch. Die Zusammenarbeit mit Siemens besteht seit 2007.

Theoretischer Teil

Der theoretische Teil setzt sich aus dem Besuch des ATIW sowie der Siemens Professional Education in Paderborn (SPE) zusammen. Die sechs bis sieben Wochen dauernden Berufsschulblöcke finden im ATIW Berufskolleg Paderborn statt. Der dortige Schulbesuch ersetzt den Besuch einer öffentlichen Berufsschule. Der Unterricht umfasst die Bereiche Informatik, Wirtschaft und Technik. Außerdem werden begleitend mehrere Zertifikate angeboten, wie z.B. das Cambridge Business English Certificate.

Neben der Berufsschule nimmst Du an der Siemens Professional Education an ein- bis mehrwöchigen Seminaren teil, um zusätzliches Wissen zu verschiedenen Themengebieten zu erlangen; beispielsweise UNIX-Grundlagen, verschiedene Windows Betriebssysteme oder Netzwerkplanung. Eine Sonderstellung nehmen hierbei die Kommunikationsseminare ein, die in 4 Kurse mit verschiedenen Schwerpunkten eingeteilt sind - zum Beispiel Rhetorik und Präsentation.

Prüfungen

Die Abschlussprüfung der IHK besteht aus zwei Prüfungen. Der schriftliche Prüfungsteil ist in drei Bereiche aufgeteilt. Es handelt sich hierbei um Fragen zum Berufsbild des Fachinformatikers für Systemintegration (GA1), einen allgemeinen IT-Teil (GA2) sowie Aufgaben zum Thema Wirtschaft und Soziales.

Nach Ablegen der schriftlichen Prüfung, die zum Ende der Ausbildung stattfindet, folgt ab Juni der mündliche Teil der Prüfung. Hierfür wurde im Vorfeld in einem Zeitrahmen von 35 Stunden (bzw. für Anwendungsentwickler 70 Stunden) ein entsprechendes Abschlussprojekt erarbeitet. Dieses wird in einer 15 minütigen Präsentation vorgestellt mit einem anschließenden Fachgespräch zum Projekt und berufsbildbezogenen Fragen.

Die mündliche Note ergibt sich anschließend aus der Bewertung der Projektdokumentation, der Präsentation und dem Fachgespräch.

Kennenlern-Woche

Erwähnenswert ist auch die einwöchige Kennenlern-Woche bei Siemens in Paderborn. Diese Zeit verbringst Du mit deinen neuen Klassenkameradinnen und -kameraden, um sie besser kennen zu lernen. Während der Theoriephase besteht die Möglichkeit, eine gestellte Wohnung in Paderborn zu nutzen.

Du willst noch mehr über die Ausbildung im krz erfahren? Melde Dich doch einfach bei unseren Auszubildenden. Die können Dir bestimmt noch mehr vom krz erzählen.

Learning by doing im Kommunalen Rechenzentrum

Die Ausbildung im KRZ erfolgt stets praxisbezogen, damit wir uns die bearbeiteten Themen auch langfristiger merken können. Dazu zählt neben der Arbeit am Rechner auch Aufschriften am Whiteboard, die bildliche Dastellung von Strukturen (z.B. durch Visio) und die Verschriftlichung von Notizen und Fortschritten auf Zetteln, die an der Pinnwand festgehalten werden.









Um das gesammelte Wissen für spätere Aufgaben festzuhalten, werden fachliche Dokumentationen angefertigt. Zur Veranschaulichung werden Screenshots der durchgeführten Schritte eingesetzt. Zusätzlich stehen uns während der Aufgaben das Internet und die verantwortlichen Ausbilder zur Verfügung, falls weiterhin Fragen und Probleme bestehen.