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Welche Probleme tauchen bei kaskadierten Verbindungen auf?

Was sind kaskadierte (oder Pass-Through-) Verbindungen?

Im Normalfall wird eine Verbindung zu unseren Systemen direkt von einem Arbeitsplatz-PC aus aufgebaut. Dann können Daten direkt zwischen den lokalen Laufwerken (Festplatten und Netzwerk) der Arbeitsplatz-PCs und den zur Verfügung gestellten Laufwerken unserer XenApp-Server ausgetauscht werden.

Dies funktioniert jedoch nicht mehr, wenn die lokalen Arbeitsplätze nicht als vollwertige PCs, sondern als Thin Clients via XenDesktop- oder XenApp Desktop-Sessions zur Verfügung gestellt werden. Das bedeutet: Der Client baut zuerst eine Sitzung zur eigenen XenDesktop- oder XenApp-Site auf und verbindet sich von dort »kaskadiert« weiter auf die XenApp-Anwendungen im krz. Bis hierhin ist das technisch eigentlich kein Problem, sogar das Drucken funktioniert schon einwandfrei. Aber die Laufwerksverbindungen gibt es stumpf nicht!

Wie sieht die Lösung aus?

Das Verhalten des Citrix Receivers ist vom Hersteller so designed worden, dass er seine Laufwerksverbindungen immer zum Endgerät des Anwenders aufbauen möchte: Ein Thin Client hat allerdings nur selten eigene Laufwerksverbindungen – die werden erst vom XenDesktop oder XenApp-Desktop aufgebaut. Um dieses Verhalten anzupassen, sind einige Einstellungen auf Seiten der »ersten« XenApp- oder XenDesktop-Site vorzunehmen, die ihrerseits die Verbindung zu unseren Systemen aufbaut. Die Vorgehensweise hat der Hersteller Citrix im Artikel CTX127872 (»How to Map Client Drives in Pass-Through Sessions«) im Detail beschrieben.