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14.02.2020

Keine Verwaltungsdaten in der Microsoft-Cloud

App-Store für die öffentliche Hand

(Quelle: Vitako-Branchenticker Nr. 5 – Berlin, den 7. Februar 2020)

Der aus dem Amt scheidende Bundes-CIO Klaus Vitt hat im Interview mit dem Tagesspiegel über das Onlinezugangsgesetz und digitale Souveränität gesprochen und dabei einen „App-Store für die öffentliche Hand“  angekündigt. Im Zuge der Umsetzung des Online-Zugangsgesetzes seien Überlegungen zu einer föderalen IT-Architektur entstanden, wobei man sich auf eine föderale Verwaltungscloud geeinigt habe. Darüber werde bei der nächsten Sitzung des IT-Planungsrats im März entschieden. Die Idee sei, so Vitt, dass mehrere verfügbare Clouds miteinander verknüpft werden. Innerhalb dieses Cloud-Netzwerks solle es gemeinsame Standards geben. Dabei habe man sich ein Beispiel an der Architektur der großen Cloud-Provider wie Amazon und Google genommen. Nach dem Prinzip einer Containerplattform könnten künftig Einzelanwendungen der Verwaltung in einem Container laufen, jedes Bundesland und jede Kommune könne darauf zugreifen. Dies sei vergleichbar mit einem App-Store für die öffentliche Hand.

Das vollständige Interview finden Sie hier.

Quelle: Vitako-Branchenticker Nr. 5 - Berlin, den 7. Februar 2020