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08.04.2021

Digitale Souveränität

acatech IMPULS entwirft Schichtenmodell als Handlungsrahmen für die EU

(Quelle: Vitako-Branchenticker Nr. 12 - Berlin, den 29. März 2021)

Die vergangene Woche erschienene Publikation „Digitale Souveränität“ der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) unterscheidet in einem neuen Schichtenmodell acht Ebenen digitaler Souveränität, anhand derer sich punktgenaue Handlungsoptionen ergeben würden.  
„Digitale Souveränität ist nicht nur eine Frage der Wettbewerbsfähigkeit, sondern auch der politischen Selbstbestimmtheit der Europäischen Union und ihrer Mitgliedsstaaten“, schreiben die Herausgeber Karl-Heinz Streibich, Henning Kagermann und Katrin Suder. „Die Idee einer Digitalen Souveränität europäischer Prägung zielt auf eine Digitalisierung, die Wahlfreiheit lässt, die europäischen Rechts- und Wertevorstellungen folgt, die sich der Welt öffnet und fairen Wettbewerb fördert.“
Wichtigstes Element digitaler Souveränität sei Gestaltungsfreiheit, heiß es. Die bedeutendsten Hebel dazu seien demnach Investitionen (am besten in die jeweils nächste Generation digitaler Technologie), das Aufbrechen von Lock-in-Effekten (also der Bindung an ein digitales Angebot durch Hürden beim Anbieterwechsel) und europäisches Wachstum in strategisch wichtigen Bereichen. Für die genaue Analyse von Stärken, Schwächen und sinnvollen Handlungsmöglichkeiten entwirft das Impuls-Papier ein Schichtenmodell mit acht Ebenen: Ausgehend von zugrundeliegenden Rohmaterialien und Komponenten über Kommunikationsinfrastrukturen und Cloud-Plattformen, bis hin zu europäischen Datenräumen, Softwaret-Technologien und dem rahmengebenden europäischen Rechts- und Wertesystem.

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Quelle: Vitako-Branchenticker Nr. 12 - Berlin, den 29. März 2021