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25.06.2020

»Ein Ort für öffentlichen Code«

Open Source Business Alliance und Vitako planen Plattform zur Sammlung und zum Austausch von Open Source Software für die öffentliche Verwaltung

(Quelle: Vitako-Branchenticker Nr. 22 - Berlin, den 19. Juni 2020)

Die Open Source Business Alliance (OSBA) und Vitako planen gemeinsam mit Partnern, ein Quellcode-Repository aufzubauen. Ziel ist eine Plattform, die sich in den Grundzügen am amerikanischen Beispiel code.gov orientiert und es der öffentlichen Hand erleichtern soll, Open Source Software (OSS) gemeinschaftlich bereitzustellen, auszutauschen und weiterzuentwickeln. In den kommenden Wochen wird es um die konkrete Ausgestaltung der Anforderungen der Plattform gehen, teilten beide Verbände gestern mit.    
Der Vorteil von OSS für die öffentliche Verwaltung liege vor allem in der Herstellerunabhängigkeit und individuellen Gestaltungsfreiheit, erklärte der OSBA-Vorstandsvorsitzende Peter Ganten. „Die Funktionsweise lässt sich an neue, eigene Bedürfnisse anpassen und ermöglicht gleichermaßen Kooperationen über Organisationsgrenzen hinweg.“
So könne ein Repository insbesondere die Kooperation bei der Entwicklung und der Pflege von Software zwischen verschiedenen Institutionen vertiefen, betonte der Vitako‐Vorstandsvorsitzende Peter Kühne. „Dadurch erreichen wir nicht nur einen höheren Grad digitaler Souveränität, sondern vermeiden es, ähnliche Projekte parallel durchzuführen, sparen Aufwand und Kosten.“

Quelle: Vitako-Branchenticker Nr. 22 - Berlin, den 19. Juni 2020