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11.11.2022

Grundstein zur OZG-Erfüllung

Installation von 36 Serviceportalen im Verbandsgebiet des krz

Auf dem Weg zur Erfüllung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) haben die Kommunen der Region einen wichtigen Schritt getan. Mit Unterstützung des Kommunalen Rechenzentrums Minden-Ravensberg/Lippe (krz) und unter der gemeinsamen Anstrengung aller Beteiligten ist es in einem koordinierten Ablauf gelungen, 36 Kommunen der Kreise Herford, Minden-Lübbecke und Lippe mit dem Serviceportal der regio.iT auszustatten. Damit ist das OZG noch lange nicht erfüllt – für viele Kommunen beginnt hier erst der Löwenanteil der Digitalisierungsarbeit, nämlich ihr Portal mit Inhalten und Leben zu füllen, bevor sie es veröffentlichen. Doch ein entscheidender Grundstein ist gelegt. Über die Serviceportale können die Kreise, Städte und Gemeinden in Zukunft schnell und einfach digitale Bürgerservices zur Verfügung stellen. Diese Dienstleistungen werden durch eigens erstellte Formulare angeboten und nutzbar gemacht. Ob Hundeanmeldung und -abmeldung, Beantragung eines Wohnberechtigungsscheins oder einer Baumfällgenehmigung: Viele Anliegen könne die Bürger:innen dann über das Portal komplett online und ohne Unterschrift abwickeln.

Vorbereitend hatten die Kommunen in der „Arbeitsgruppe Portale“ ihre Anforderungen an eine Plattform für Bürgerdienste erarbeitet und sich daraufhin für das Serviceportal der regio.iT entschieden (wir berichteten). Start für das Einführungsprojekt der Portale war das Kick Off für drei Pilotkommunen im Juni 2021. Im September desselben Jahres stiegen acht weitere Kommunen in das Projekt ein, im Dezember 2021 folgten weitere 25, sodass damit 36 Portale installiert und bereitgestellt werden konnten.

In dieser Zeit haben sich die Kreise, Städte und Gemeinden in der Projektgruppe regelmäßig ausgetauscht und unterstützt, und auch die Erfahrungen der Pilotanwender produktiv genutzt. So entstand eine umfassende Quelle mit allen für die Arbeit an den Portalen nützlichen Informationen und Dokumenten. Davon haben nicht nur die später installierten Kommunen profitiert, sondern durchaus auch die ersten Portalkommunen. An diesem regelmäßigen Austausch wird bis heute und auch weiterhin festgehalten.

Die Portale stehen nun bereit, und die Umsetzung in den Kommunen ist unterschiedlich weit fortgeschritten. Von erst kürzlich installierten Portalen, die noch ohne Inhalte sind, bis hin zu bereits veröffentlichten Portalen mit zahlreichen Bürgerservices sind alle Phasen der Einführung vertreten. Doch auch damit ist dieses Kapitel für krz und Kommunen noch nicht abgeschlossen. Für den weiteren Ausbau der Portale wurden bereits Vereinbarungen zum Einsatz weiterer Module geschlossen: Die Installierung von Services wie z.B. „Bewohnerparken online“, „Personenstandsurkunden“ oder „Abfallnavi“ wird aktuell vom Lemgoer IT-Dienstleister vorbereitet.