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30.01.2018

Bisher keine Vorfälle bekannt

Bisher keine Vorfälle bekannt

(Quelle: Vitako, Berlin, den 25. Januar 2018.) Die Debatte rund um das besondere Anwaltspostfach (beA) berührt nun auch etablierte und bisher als sicher geltende IT-Infrastrukturen der öffentlichen Verwaltung. Im Zusammenhang mit dem beA wird vereinzelt auch die Sicherheit des OSCI‐Protokolls und der darauf aufbauenden Infrastruktur, die in vielen Szenarien der öffentlichen Verwaltung und im elektronischen Rechtsverkehr Verwendung findet, in Zweifel gezogen. „Als Verband kommunaler IT‐Dienstleister, die seit Jahren erfolgreiche E‐Government‐Infrastrukturen betreiben oder Produkte und Lösungen herstellen, können wir derartige Zusammenhänge nicht nachvollziehen“, so Dr. Ralf Resch, Geschäftsführer der Vitako. „Uns ist kein Sicherheitsvorfall bekannt, der solche Rückschlüsse von den Problemen in der beA‐Projektlösung auf bewährte Standardlösungen, Produkte und Infrastrukturkomponenten in eGoverment zulässt“, so Resch weiter.

Dr. Stephan Klein, Vitako‐Mitglied und Geschäftsführer der Governikus KG, die unter anderem OSCI‐basierte Standardkomponenten entwickelt, schließt sich dieser Aussage an. „Aufgrund unserer engen Abstimmung mit Bund, Ländern und Kommunen sowie den Betreibern der sicheren Infrastrukturen, bei denen auch unsere Produkte zum Einsatz kommen, würden wir sehr schnell auf etwaige Sicherheitsvorfälle hingewiesen werden". Bezüglich der diskutierten Probleme rund um das beA verwies Klein auf die Auftraggeberin.