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24.09.2020

Forschung für den digitalen Staat

ÖFIT-Whitepaper zu Digitaler Souveränität 

(Quelle: Vitako-Branchenticker Nr. 35 - Berlin, den 18. September 2020)

In einem Whitepaper, das vergangene Woche veröffentlicht wurde, skizzieren die Autoren des Kompetenzzentrums Öffentliche IT (ÖFIT) am Fraunhofer-Institut FOKUS Begriff und Bedeutung der „Digitalen Souveränität“.
„Wir verstehen digitale Souveränität nicht als absoluten Zustand“, heiß es darin, „sondern als eine facettenreiche strategische Autonomie, die durch den bewussten Umgang mit und das gezielte Steuern von gegenseitigen Abhängigkeiten in der Digitalisierung hergestellt wird."
Abhängigkeiten und „Bedarfe strategischer Autonomie“ des Staates könnten ermittelt werden, indem öffentliche Leistungen in Prozessschritte ausdifferenziert werden. Im Mittelpunkt stehen die dabei eingesetzten Technologien und die „Souveränitätsdimensionen“ dieser Technologien, das heißt die zu ihrer Erforschung, Entwicklung, Fertigung sowie zu ihrem Betrieb und ihrer Nutzung erforderlichen Fähigkeiten und Ressourcen. Dabei helfe es, so das Papier weiter, die strategische Relevanz der Leistung, die prozedurale Relevanz der technischen Komponenten für die öffentliche Leistungserstellung, Kosten-Nutzen-Verhältnisse unterschiedlicher Gestaltungsoptionen sowie die genauen Steuerungsziele zu beachten. Zusätzlich sollte strategisch auf zukünftige Entwicklungen in Staat, Technik und Markt vorausgeschaut werden.

Mehr dazu finden Sie hier.

Quelle: Vitako-Branchenticker Nr. 35 - Berlin, den 18. September 2020