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27.04.2021

Digitalisierung in Deutschland

Lehren aus der Corona-Krise

(Quelle: Vitako-Branchenticker Nr. 14 - Berlin, den 19. April 2021)

Vor dem Hintergrund zahlreicher Ereignisse und Entwicklungen in den letzten anderthalb Jahren hat sich der Wissenschaftliche Beirat beim Bundeswirtschaftsministerium folgende Frage gestellt: Wie kann der Staat die Erfahrungen mit der Digitalisierung aus der Corona-Krise nutzen, um die in Deutschland relativ langsam ablaufende digitale Transformation in die gewünschte Richtung zu lenken und zu beschleunigen?
Dafür sollte der Staat den Ausbau der notwendigen Infrastruktur zügig vorantreiben, heißt es in dem aktuellen Gutachten. Es geht darum, bürokratische Hindernisse zu minimieren und einen Regulierungsrahmen zu schaffen, der Digitalisierung erleichtert, fördert und ihren wohlfahrtssteigernden Wirkungen zum Durchbruch verhilft. In vielen Bereichen sei die digitale Transformation von Unternehmen und Haushalten jedoch selbst zu bewältigen.
Wenn es private Unternehmen und öffentliche Verwaltung nicht schaffen, effizienzsteigernde Innovation in ihre Prozessabläufe zu integrieren, könne die Politik dazu beitragen, dieses Organisationsversagen zu überwinden, so die Studie. Dazu müssten Informationen bereitgestellt werden, die die Vorteile dieser Veränderungen sichtbar machen. An einzelnen Stellen seien auch Fördermaßnahmen angebracht, etwa bei KMU, die Digitalisierung unterstützen. Vor allem sollte der Staat aber die lange überfällige digitale Transformation der eigenen Dienstleistungen zügig umsetzen und die öffentlichen Verwaltungen konsequent digitalisieren.

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Quelle: Vitako-Branchenticker Nr. 14 - Berlin, den 19. April 2021