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05.01.2018

Gesundheitshelferinnen unterstützen zuhause

Pflegebegleiter informieren sich über neues Angebot im Kreis Lippe

Bereits heute haben 13 Prozent aller Beschäftigten mit häuslicher Pflege zu tun, Tendenz steigend.

Seit Mai 2015 gibt es im Kommunalen Rechenzentrum Minden-Ravensberg / Lippe (krz) ehrenamtlich ausgebildete Pflegebegleiter. Sie sind Ansprechpartner für ihre Kollegen. Unbürokratisch helfen sie, Kolleginnen und Kollegen, wenn diese in die Situation kommen, dass Angehörige Pflege benötigen. Sie informieren zu gesetzlichen Regelungen, bestehenden Hilfeangeboten oder innerbetriebliche Unterstützungsmöglichkeiten und entlasten durch persönliche Gespräche.

Bisher haben sie bereits einige Informationsveranstaltungen ausgerichtet und in zahlreichen Gesprächen eine erste Orientierung in oft schwierigen Situationen bieten können.

Dazu gehört natürlich auch, dass sie sich ständig weiter auf dem Laufenden halten. So haben sich Jürgen Grote, Markus Neese und Christian Beermann Ende vergangenen Jahres über das neues Angebot von Gesundheitshelferinnen im Kreis Lippe informiert. Das Ärztenetz Lippe hat gemeinsam mit dem Klinikum Lippe dieses Konzept erarbeitet, das älteren und chronisch kranken Menschen zu einem selbstbestimmten Leben im häuslichen Umfeld verhelfen soll.

Die Gesundheitshelferinnen besuchen die Patienten zuhause und erarbeiten gemeinsam mit ihnen und den Angehörigen einen Hilfeplan, der regelmäßig überprüft und angepasst wird. Sie beraten zu Leistungen der Krankenkassen, Pflegestufe und anderen Themen rund um die Gesundheit und organisieren Unterstützung, z.B. durch Pflegedienste, hauswirtschaftliche Hilfe oder Menübringdienste. Gleichzeitig sind sie Bindeglied zu den Hausärzten und unterstützen diese bei der Koordination, Betreuung und der Beratung ihrer Patienten. Nach einem Krankenhausaufenthalt stellen die Gesundheitshelferinnen sicher, dass die in der Klinik organisierten Unterstützungsmaßnahmen auch funktionieren.

Als qualifizierte Kräfte, die auch die häusliche Situation und das persönliche Umfeld der betreuten Personen kennen, sorgen sie damit für eine bessere Integration und Kommunikation zwischen ambulanter und stationärer Versorgung. Der Patient erhält maßgeschneiderte Unterstützung zuhause, wird ganzheitlich versorgt und von vielen bürokratischen oder beschwerlichen Gängen befreit.

Der Service ist kostenlos, die Einschreibung in das Programm erfolgt immer über den Hausarzt.

Kontakt:

Herr Christian Beermann
Bürgerservice, E-Government und Geoinformationssysteme
Geschäftsbereichsleiter
Ostertor 2
32657 Lemgo
Telefon:
Fax:
05261/932-124
E-Mail:

 

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