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19.12.2017

E-Privacy-Verordnung


Datenschützer bemängeln Studie zu E-Privacy-Verordnung

(Quelle: Vitako-Branchenticker Nr. 48 – Berlin, den 8. Dezember 2017)

Bundesdatenschätzerin Andrea Voßhoff kritisiert eine am 30. November 2017 veröffentlichte Studie zu den möglichen Auswirkungen der geplanten E-Privacy-Verordnung. Die Studie des im Bundeswirtschaftsministerium ansässigen WIK Instituts konzentriere sich einseitig auf die vermeintlich negativen Folgen für das Online-Werbegeschäft.

Es seien ausschließlich Stakeholder aus dem Umfeld der Digitalwirtschaft, der Verlage und der Online-Werbewirtschaft interviewt worden. Gefragt wurde, welchen Einfluss die im Entwurf für eine E-Privacy-Verordnung vorgeschlagenen Regelungen auf bestehende Geschäftsmodelle haben wird und wie hoch die hieraus resultierenden Einbußen sein werden.

Die E-Privacy-Verordnung soll den Schutz der Privatsphäre bei der Nutzung elektronischer Kommunikationsmittel neu fassen. Der Entwurf der EU-Kommission und Vorschläge des Europäischen Parlaments sehen vor, dass Verbraucherinnen und Verbraucher die Analyse ihres Surfverhaltens über entsprechende Einstellungen ihres Browsers pauschal untersagen können.

Quelle: Vitako-Branchenticker Nr. 48 - Berlin, den 8. Dezember 2017 
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