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12.01.2018

30 Millionen Mal Gefahr erkannt

krz wehrt vermehrt Spam-Mails ab

Am 14.12. denken die meisten daran, dass es nur noch zehn Tage bis Weihnachten sind. Das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg / Lippe (krz) erinnerte an diesem Tag seine Anwender daran, dass im Dezember auch jedes Jahr das Gegenteil von Geschenken großzügig verteilt wird: gefährliche und „verseuchte“ Mails. „Alle Jahre wieder - Erhöhtes Spam-Aufkommen in der Vorweihnachtszeit“ lautete die Überschrift auf der Homepage.

Dafür, dass nur die wenigsten davon in den elektronischen Postfächern in den Verwaltungen seiner Verbandsmitglieder ankommen, sorgen die Spam-Filter im krz. Hier werden monatlich zwischen einer und fünf Millionen Spam-Mails erkannt und abgefangen. Über das Jahr wurden bei 6,4 Millionen akzeptierten Mails im gesamten Verbandsgebiet 30 Millionen Sendungen abgewehrt.

Und besonders am Ende des Jahres schlagen die Angreifer zu. Während der Spam-Filter im September ca. 30% der eingehenden Mails als Spam erkannt hat erhöhte sich diese Zahl im Dezember auf fast das Dreifache. Vier von fünf Mails eingehenden Mails waren also potentiell gefährlich.

Wie zu erwarten blieb die absolute Anzahl der legitimen Mail ungefähr konstant, das heißt, die Anwender bekamen von der gefährlichen Flut nur wenig mit, auch wenn im Vergleich dazu die Spam-Mails in dieser Zeit um ein fünffaches gestiegen waren. Um sie trotzdem für die potentielle Gefahr zu sensibilisieren, erschien der Artikel im Dezember.

Denn insbesondere in öffentlichen Verwaltungen ist es unerlässlich, eine größtmögliche Datensicherheit zu gewährleisten „Wir sind vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) als erstes Rechenzentrum überhaupt für unseren Umsetzungsstand nach IT-Grundschutz zertifiziert worden. Nur durch diese gelebten Sicherheitsstandards in der digitalen Welt ist es möglich, dass in den Kommunen erfolgreiche und auch sichere Arbeit im Umgang mit Daten geleistet werden kann“, unterstreicht Frank Lehnert, Abteilungsleiter Revision, Sicherheit und Datenschutz.

Für den Fall, dass eine Spam-Mail nicht erkannt wurde ist, hilft der folgende kurze Sicherheitscheck durch den Empfänger, der mit nur 3 Sekunden Einsatz Stunden oder Tage währenden Ärger durch Computerviren verhindern kann:

 Sicherheits-Check E-Mails 

Hier noch weitere 10 Tipps zur Vermeidung von Virenbefall durch E-Mail

  1. Achten Sie darauf, ob der Absender oder der Text in der Betreff-Zeile irgendwelche verdächtigen Elemente enthält.
  2. Seien Sie vorsichtig mit unangekündigten E-Mails und öffnen Sie keine Dokumente, an deren Herkunft oder Zuverlässigkeit Sie Zweifel haben.
  3. Führen Sie keine E-Mail Anhänge (attachments) - insbesondere Dateiendungen mit .com, .exe, .bat, .do* (z. B. doc, docx), .xl* (z. B. xls, xlsx), .ppt, .pptx, .pptm, .scr oder .vbs. - aus und seien Sie vorsichtig mit Links in E-Mails. 
  4. Überprüfen Sie lieber durch einen persönlichen Anruf, ob die Datei auch vom angegebenen Absender verschickt wurde - der Aufwand lohnt sich!
  5. Beantworten oder leiten Sie keine E-Mails weiter, die Schadcode enthalten oder an deren Herkunft oder Zuverlässigkeit Sie Zweifel haben.
  6. Leiten Sie auch keine Virenwarnungen weiter, sondern wenden Sie sich umgehend an die Hotline bzw. zuständige Stelle Ihrer Verwaltung.
  7. Stellen Sie sicher, dass regelmäßig eine Virenprüfung auf Ihrem PC durchgeführt wird und dass Ihr Virenscanner aktuell ist (haben Sie Zweifel, ob Ihr Virenscanner richtig eingestellt ist, so wenden Sie sich an Ihre IT-Abteilung).
  8. Falls doch etwas passiert ist: RUHIG bleiben, keine Panik! Schalten Sie den Rechner nicht aus sondern trennen Sie ihn vom Netzwerk. Informieren Sie anschließend die Systemadministration und/oder den IT-Sicherheitsbeauftragten bzw. die IT-Abteilung.
  9. Informieren Sie die Systemadministration und/oder den IT-Sicherheitsbeauftragten, die IT-Abteilung auch über sonstige ungewöhnliche Ereignisse.
  10. Grundsätzlich gilt: Schützen Sie den PC vor Benutzung durch Unbefugte und verhindern Sie beim Verlassen des Arbeitsplatzes die unberechtigte Benutzung von Programmen und Daten.

    (Quelle: https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Empfehlungen/Menschenverstand/E-Mail/E-Mail_node.html)

Kontakt:

Herr Markus Brand
Technik und Infrastruktur
Systemprogrammierer
Am Lindenhaus 21
32657 Lemgo
Telefon:
Fax:
0 52 61/ 932-007
E-Mail:

 

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